Gasflaschen auf Weltumsegelung füllen

Von Sönke Roever

Sönke hat 80.000 Seemeilen Erfahrung im Kielwasser und von 2007 bis 2010 zusammen mit seiner Frau Judith die Welt umsegelt. Er veranstaltet Seminare und ist Autor der Bücher "Blauwassersegeln kompakt", "1200 Tage Samstag" und "Auszeit unter Segeln". Sönke ist zudem der Gründer von Blauwasser.de und regelmäßig mit seiner Frau Judith und seinen Kindern auf der Gib'Sea 106 - HIPPOPOTAMUS - unterwegs.

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Auf nahezu jeder Blauwasseryacht kommt Gas zum Einsatz. Zum Kochen, zum Backen, zum Grillen oder um eine Brennstoffzelle zu betreiben. Wer Gas an Bord einsetzt und auf eine Langfahrt geht – wie beispielsweise eine Weltumsegelung – muss sich früher oder später damit beschäftigen, wie Nachschub an Bord kommt.

Auf fast allen Blauwasseryachten wird mit Gas gekocht.

Dabei muss zunächst mit einem Missverständnis aufgeräumt werden. Während wir aus der Heimat gewöhnt sind, eine leere Gasflasche an der nächsten Station gegen eine volle auszutauschen, funktioniert das außerhalb Deutschlands etwas anders. Auf einem Blauwassertörn wird die eigene Flasche die ganze Törndauer über behalten und immer wieder aufgefüllt. Daher sollten vor Fahrtantritt Flaschen mit einer langen TÜV-Laufzeit erworben werden. Andernfalls kann es passieren, dass ein Befüllen abgelehnt wird.

Der deutsche Gasanschluss mit Gewinde W21,80 x 1/14 links.

Adapter zum Befüllen der Gasflaschen beim Blauwassersegeln

Damit die eigene Flasche weltweit befüllt werden kann, gibt es ein Adapter-Set, das für kleines Geld im Fachhandel erworben werden kann. Achtung: Es gibt zwei Versionen des Sets. Blauwassersegler brauchen das vierteilige „Euro-Füllset“ zum Befüllen deutscher Gasflaschen im Ausland – nicht das „Euro-Set“, welches erlauben würde, ausländische Flaschen in Deutschland zu füllen, und folglich an Bord eher keinen Sinn ergibt.

Das Euro-Füllset mit den vier Adaptern.

Das Set enthält vier Adapter:

  • Übergangsstutzen 1: Italien, Schweiz
  • Übergangsstutzen 2: Italien
  • Übergangsstutzen 3: Belgien, Dänemark, Finnland, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Portugal, Schottland, Schweiz, Italien, Schweden
  • Übergangsstutzen 4: Dänemark, England, Frankreich, Niederlande, Italien, Österreich, Schweiz, Spanien

Der Clou ist, dass die meisten Länder weltweit in irgendeiner Form in Bezug zu den genannten stehen — beispielsweise, weil es sich um ehemalige Kolonien handelt. So kann auf den Niederländischen Antillen Aruba, Bonaire und Curaçao der Adapter Übergangsstutzen 4 benutzt werden, in Australien und Neuseeland der englische (ebenfalls Nr. 4) und in Brasilien oder auf den Kapverden der portugiesische Adapter (Nr. 3).

Wer in die USA oder nach Kanada segelt, benötigt unabhängig vom Euro-Füllset einen weiteren Adapter, da das Euro-Füllset dort aufgrund anderer Anschlüsse nicht weiterhilft. Um den Adapter zu finden, wird nach „LPG Adapter POL“ gegoogelt. Achtung: Es gibt zwei verschiedene Adapter. Benötigt wird der, der es erlaubt eine deutsche Flasche in den USA zu befüllen. Nicht anders herum.

Für die USA und Kanada wird dieser Adapter benötigt.

Inzwischen berichten auch immer häufiger Segler davon, dass sie ihre Flaschen an Straßentankstellen mit Autogas (LPG) gefüllt haben. Dazu muss man wissen, dass es im Wesentlichen drei Anschlussarten für dieses System gibt.

  1. Dish-LPG-Anschluss (wird auch als “italienischer Anschluss” bezeichnet).
  2. Bajonett-LPG-Anschluss (wird auch als “holländischer Anschluss” bezeichnet).
  3. ACME-LPG-Anschluss. Das ist das in Deutschland übliche System.

Für jeden dieser Anschlüsse gibt es Adapter im Fachhandel. Sie sind leider etwas kostspieliger schaffen dafür aber ein hohes Maß an Flexibilität beim Befüllen.

Grundsätzlich gibt es das Bestreben europaweit einen einheitlichen Anschluss zu schaffen. Dieser heißt EURONOZZLE und ist aktuell vornehmlich in Spanien zu finden. Es gibt auch hier Adapter. Wen wundert es 🙂

LPG-Adapter für ACME, DISH, BAJONETT und EURONOZZLE zum Aufschrauben auf eine Gasflasche.

Achtung: So verlockend das auch klingen mag – es ist fast überall in Europa verboten seine Flasche an einer Tankstelle zu füllen. Der Deutsche Verband Flüssiggas schreibt dazu:

“Das Konzept des eigenständigen Füllens von Gasflaschen an Flüssiggastankstellen in Deutschland sowie im europäischen Ausland erscheint manchen Flascheneigentümern verlockend, zum Beispiel wenn für den Camping-/Caravanbereich auf die gut ausgestattete Tankstelleninfrastruktur zurück gegriffen werden kann. Der Deutsche Verband Flüssiggas weist darauf hin, dass das Füllen von Gasflaschen durch den Endkunden nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen weiteren europäischen Ländern untersagt ist. Dies ergibt sich unter anderem aus dem europäischen Gefahrgutbeförderungsrecht (ADR), welches für das Füllen von Gasflaschen fachliche und organisatorische Voraussetzungen erfordert, die beim selbstständigen Füllen nicht gewährleistet werden können.”

Gasflaschen mit Butan bzw. Campingaz.

Welches Gas? Propan oder Butan?

Damit dies alles so reibungslos funktioniert, wie es hier klingt, sollte besser Propangas (graue Flasche) genutzt werden. Die Alternative Butangas (blaue Flasche) – auch Campingaz genannt – ist nicht in allen Ländern verfügbar.

Typenschild einer Butan-Gasflasche. 2,75 Kilogramm sind fürs Blauwassersegeln eher zu wenig.

Größe der Gasflasche

Zudem sind die blauen Flaschen zu klein, um lange Strecken damit zu überbrücken. Da müssten dann deutlich mehr Flaschen an Bord vorrätig sein, um nicht einen Versorgungsengpass zu riskieren. Man darf ja nicht vergessen, dass der Verbrauch auf einer Weltumsegelung ein anderer ist als bei einem Sommerurlaub auf der Ostsee – vor allem auch durch das zeitintensive Brotbacken im Ofen.

Brotbacken ist zeitintensiv und verbraucht entsprechend viel Gas.

Anzahl der Gasflaschen

Um Versorgungsengpässe zu vermeiden, sollten mindestens zwei Gasflaschen an Bord mitgeführt werden. Ist die erste leer, wird die zweite Gasflasche angeschlossen und die erste bei der nächsten Gelegenheit gefüllt. Fünf Kilogramm pro Flasche sind in meinen Augen das Minimum. Eine Fünf-Kilo-Flasche reicht bei normalem Verbrauch (Kochen und Backen) für mindestens eineinhalb Monate – eher mehr. Auf unserer Weltumsegelung hatten wir für zwei Personen zwei Elf-Kilo-Flaschen an Bord und haben im Schnitt alle vier bis fünf Monate eine Flasche aufgefüllt.

Wohin mit den vielen Flaschen? Hier wurde eine Flasche an Deck gestaut.

Natürlich bedarf es auch an Platz, um zwei Elf-Kilo-Flaschen zu verstauen. Auf den meisten Serienyachten ist das eher eine Herausforderung. Bei uns an Bord haben wir vor der Abfahrt zu unserer Weltumsegelung eine kleinere Backskiste zu einer Gasbox umgebaut.

Eine unserer Backskisten haben wir zur  Gasbox umgebaut.

Die Praxis – Gasflaschen im Ausland füllen

Doch wie läuft das Befüllen in der Praxis ab? Im Idealfall kann die Flasche in einer Marina abgegeben werden, und ein paar Tage später erhält man sie wieder zurück. Dies war auf unserer Weltumsegelung beispielsweise in Indonesien oder Panama der Fall. Dafür sollte die Flasche unbedingt mit dem Bootsnamen versehen, die rote Schutzkappe aufgesteckt und der Adapter gegebenenfalls fest aufgeschraubt werden. In vielen Ländern ist der Adapter inzwischen nicht mehr zwingend erforderlich, da die Füllstationen selber über passende Anschlüsse verfügen. Man könnte so gesehen das Geld sparen. Da der Preis aber nicht sehr hoch ist, würde ich die Adapter vorsichtshalber mitnehmen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Gut sichtbar: der Bootsname auf der Gasflasche.

Alternativ kann man es auch – wie beschrieben – an LPG-Tankstellen versuchen. Gleichwohl dies in vielen Ländern verboten ist, haben Yachties immer wieder Erfolg damit. So schrieb mir beispielsweise ein Leser zu diesem Beitrag:

“Wir befüllen unsere Flaschen nahezu ausnahmslos an Tankstellen mit LPG. Hat den Vorteil das es bislang deutlich einfacher war eine LPG Tankstelle zu finden als eine offizielle Füllstation.”

Und natürlich kann man auch selbst den Weg zum Gaswerk auf sich nehmen, was mitunter jedoch recht abenteuerlich sein kann. Auf den Cook-Inseln mussten wir die volle Flasche auf dem Rücksitz eines Motorrads transportieren. In Vanuatu hingegen konnten wir mit dem Schlauchboot direkt zum Gaswerk fahren und dort anlegen.

Leider stehen dem Befüllen am Gaswerk hin und wieder auch die Vorschriften eines Landes im Wege (siehe auch Länderliste am Ende des Artikels). Noch ein Grund mehr, möglichst große Flaschen mitzunehmen. Das schafft Freiräume und Flexibilität bei der Überbrückung solcher Fahrtgebiete.

Gasflaschen umfüllen

Sollte es mit dem Befüllen gar nicht funktionieren und Gas dringend benötigt werden, muss umgefüllt werden. Dazu wird eine volle Gasflasche erworben und diese mit der eigenen leeren Flasche über einen Schlauch miteinander verbunden – ohne Druckminderer dazwischen! Bitte beachten: Der Schlauch muss dem Druck standhalten. Am besten verwendet man dafür einen so genannten „Hochdruck Umfüllschlauch PB30“, der bis 30 Bar Druck gedacht ist.

Einsatz eines Umfüllschlauches an Bord einer Blauwasseryacht – Foto: SY AKKA.

Das Umfüllen erfolgt wie folgt: Die volle Flasche wird kopfüber aufgehängt. Die leere Flasche steht richtig herum darunter. Der Schlauch verbindet die beiden Flaschen. Logischerweise gelingt es nicht immer, den Umfüllschlauch auf die ausländische Flasche aufzuschrauben, da diese meistens ein anderes Gewinde hat. Hierfür gibt es auch ein Adapterset. Es funktioniert sozusagen anders herum als das oben genannte. Es heißt in dem Fall nur „Euro-Set“ – also ohne den Zusatz „Füll“.

Nach dem Öffnen der Absperrhähne gleicht sich der Druck in den beiden Flaschen aus. Je nach Umgebungstemperatur werden unterschiedliche Ergebnisse erreicht. Der Füllstand kann über eine Federwaage kontrolliert werden.

Wichtig: Der Vorgang dauert ein paar Stunden. Einfach hängen lassen und warten.

Von der vollen Flasche (oben) läuft das Flüssiggas in die leere Flasche (unten) – Foto: SY AKKA.

Das Ergebnis wird verbessert, indem die obere Flasche erwärmt und die untere Flasche gekühlt wird. Erwärmung funktioniert in der Sonne mit schwarzen Tüchern oder warmem/heißem Wasser; kühlen mit nassen, kalten Tüchern im Wind. Je größer das Temperaturgefälle ist, desto schneller fließt das Flüssiggas von oben nach unten.

Bitte beachten:

  1. Das Umfüllen sollte an einem luftigen Ort erfolgen und – je nach Zustand des Verbindungsschlauchs – auch nicht an Bord, da bei einem Unfall oder auch Leck unter Umständen durch einen offenen Niedergang oder eine offene Luke Gas ins Schiffsinnere strömen könnte (Explosionsgefahr). Gas ist schwerer als Luft und die Schiffe sind tief.
  2. Nie den Inhalt einer großen Flasche in eine kleine füllen. Wer beispielsweise mit einer Elf-Kilo-Flasche eine Fünf-Kilo-Flasche füllt, beseitigt mit hoher Wahrscheinlichkeit die erforderliche Gasphase, die zum Vergasen des Flüssiggases benötigt wird und zudem verhindert, dass die Flasche bei hohen Temperaturen explodiert!

Generell ist das Umfüllen von Gasflaschen keine ungefährliche Sache und man muss sich darüber im Klaren sein, was man tut – andernfalls ist es lebensgefährlich! Wer beispielsweise Propan in eine Butan-Flasche füllt, riskiert, das die Flasche bei steigender Temperatur zerberstet – um nur ein Beispiel zu nennen.

In dem Zusammenhang gebe ich hier die technische Ausführung von Segler Jens Jansen wieder, der sich mit dem Thema detailliert beschäftigt hat:

Füllt man eine Propangasflasche bei 15 Grad Celsius zu 80% (Vorschrift) verbleibt eine Gasphase von 20% und es herrscht ein Druck von ca. 7 bar. Die Gasphase reicht aus den Druckanstieg in der Gasflasche bis ca. 70 Grad Celsius auf 0,2 bis 0,3 bar je 1 Grad Celsius Temperatursteigerung zu begrenzen. Danach ist die Gasphase aufgebraucht und die Flasche vollständig mit flüssigem Gas ausgefüllt. Es herrschen dann rund 25 bar Druck in der Gasflasche. Ab diesem Moment steigt der Druck in der Gasflasche nicht mehr um 0,2 bis 0,3 bar je 1 Grad Celsius Temperatursteigerung, sondern um ca. 7 bar!

Flüssigkeiten sind bekanntlich nicht komprimierbar und der Prüfdruck der Propangasflaschen beträgt in der Regel 30 bar.

Daher bitte beachten: Füllt man eine Propangasflasche zu mehr als 80 % mit Flüssigphase reichen schon wenige Grad Temperaturerhöhung aus um eine Gasflasche zum Bersten zu bringen. Dies würde beim Umfüllen von größeren in kleinere Flaschen oder dem Befüllen von nicht vollständig entleerten Flaschen auftreten.

Füllt man Propan in eine Butan-Flasche so ist zu bedenken, dass der übliche Flaschendruck bei 20 Grad Celsius bei Propan bei 7,5 bar und damit viel höher als bei Butan liegt (1,4 bar). Dazu kommt bei Butan ein Druckanstieg um lediglich ca. 0,07 bar je 1 Grad Celsius Temperaturerhöhung. Demzufolge „erwartet“ die Butanflasche bei 40 Grad Celsius in der Karibik ca.2,8 bar Druck und nicht 13,5 bar – wie es mit Propan in einer Butan-Flasche der Fall wäre. Deshalb liegt der Prüfdruck für Butan-Flaschen dieser Größe auch nur bei 15 bar. Insofern bitte niemals Propan in eine Butan-Flasche füllen.

Und nicht zuletzt wird die Entnahme von „flüssigem“ Flüssiggas, durch eine nicht aufrecht stehende Gasflaschen oder durch Überfüllung, unmittelbar zu einem Brand am Entnahme-Ort führen. Der Austritt von flüssiger Phase im Backofen oder Herd erfolgt mit einer ca. zweihundertfachen Volumenvergrößerung.

Material der Gasflasche

Bei der Wahl der Flasche stehen drei Optionen zur Auswahl: Stahl, Aluminium oder Kunststoff. Da Stahl-Gasflaschen mit der Zeit rosten und ziemlich schwer sind, setzen viele Segler auf leichte, rostfreie Aluminiumgasflaschen. Mit Kunststoffflaschen habe ich selber keine Erfahrungswerte gesammelt. Ich höre allerdings gelegentlich von anderen Seglern, dass die Abfüllstationen das Material (noch) nicht alle kennen und sehr skeptisch reagieren, wenn sie eine solche Flasche sehen.

Elf-Kilo-Flasche aus Aluminium.

Wartung und Sicherheit der Gasanlage

Der Form halber noch ein kleiner Hinweis: Wird an Bord mit Gas gekocht, sollte die Anlage regelmäßig durch einen Fachmann auf Dichtigkeit geprüft werden. Bei Nichtgebrauch ist es ratsam, das Gas direkt an der Flasche abzudrehen – sei es manuell oder durch einen Fernschalter. Ein Gaswarner in Bodennähe oder der Bilge (Gas ist schwerer als Luft) ist zusätzlich sinnvoll. Siehe hierzu auch diesen Artikel über „Umgang mit Feuer an Bord“.

Gasbox mit Prüfplakette und zertifiziertem Schlauch.

Gasflaschen auf Weltumsegelung – Länderübersicht

Abschließend habe ich noch eine Liste mit Ländern erstellt (siehe auch interaktive Karte). Sie gibt Aufschluss darüber, wo deutsche Flaschen befüllt werden können und wo nicht. Ich freue mich über Ergänzungen, da die Liste noch unvollständig ist.

Hier kann das Befüllen deutscher Flaschen funktionieren:

  • Australien: Christmas Island
  • Antigua: an der Bootstankstelle in Jolly Harbour
  • Belgien: Tausch und Füllung möglich. Die Flaschen entsprechen den deutschen. Alternativ mit Glück an LPG-Tankstellen (ACME)
  • Brasilien: in Cabedelo und Salvador da Bahia
  • Bulgarien: mit Glück an LPG-Tankstellen (DISH)
  • Cook Inseln: in Rarotonga – Gaswerk am Hafen
  • Dänemark: Deutsche Fünf- und Elf-Kilo-Flaschen werden in der Regel auf Campingplätzen mit deutschen Urlaubern getauscht. Füllstationen für Propangas-Flaschen gibt es in Nørresundborg bei Ålborg, in Koge (Sjælland) und in Neksø (Bornholm). Alternativ mit Glück an LPG-Tankstellen (DISH)
  • Dominica: in Roseau
  • Ecuador
  • Estland: an mit Glück LPG-Tankstellen (DISH)
  • Fiji
  • Frankreich: mit Glück an LPG-Tankstellen (DISH)
  • Französisch-Polynesien: auf Raiatea
  • Gambia: in Banjul
  • Griechenland: Preveza (Flaschen werden abgeholt und wieder gebracht. Mit Glück an LPG-Tankstellen (DISH)
  • Großbritannien: mit Glück an LPG-Tankstellen (BAJONETT)
  • Indonesien: Bali in der Bali Marina oder Bali Serangan
  • Irland: siehe www.calorgas.ie. Zudem in Galway bei Noel Leaders Shop in der Tuam Road.
  • Island: in Reykjavík bei Esso. Mit Glück an LPG-Tankstellen (ACME)
  • Italien: Ostküste Sardinien Tankstelle in Siniscola (bei La Caletta). Ansonsten an vielen Gaswerken oder mit Glück an LPG-Tankstellen (DISH)
  • Kanada: an LPG-Tankstellen (ACME)
  • Kap Verden: in Mindelo (Marina wird von einem Deutschen betrieben)
  • Kolumbien
  • Kroatien: bei INA (Flaschen dürfen nicht älter als fünf Jahre sein) oder mit Glück an LPG-Tankstellen (DISH)
  • Kuba, Marina Hemingway bei Havanna
  • Lettland: mit Glück am Gaswerk oder an LPG-Tankstellen (DISH)
  • Litauen: mit Glück am Gaswerk oder an LPG-Tankstellen (DISH)
  • Marokko: Das Nachfüllen ist bei der Gasfabrik in Mohammedia an der südlichen Ausfallstrasse möglich.
  • Mauritius
  • Namibia
  • Niederlande: gleiche Flaschen wie in Deutschland. Sie können überall getauscht werden. Alternativ mit Glück an LPG-Tankstellen (BAJONETT)
  • Niederländische Antillen: auf Bonaire und Curacao
  • Norwegen: bei LPG Norge oder mit Glück an LPG-Tankstellen (BAJONETT)
  • Panama: Colon in der Shelterbay Marina oder bei TropiGaz
  • Polen: Tausch und Füllung möglich. Die Flaschen entsprechen den deutschen. Alternativ mit Glück an LPG-Tankstellen (DISH)
  • Portugal: mit Glück an LPG-Tankstellen (DISH) – in Lagos haben Segler Erfolg gehabt.
  • Saint Lucia: Propan- und Butan-Flaschen können in der Rodney Bay Marina gefüllt werden. Nach “Souk” fragen (sie betreibt eine Wäscherei). Souk holt die leere Flasche am Steg ab und bringt sie gefüllt zurück.
  • Schweden: In Nyköping am Hafen – von der Marina mit dem Dingi zu erreichen. Alternativ mit Glück an LPG-Tankstellen (DISH)
  • Slowenien: das Auffüllen deutscher Flaschen ist angeblich problemlos möglich – auch an LPG-Tankstellen (DISH)
  • Spanien: in La Coruna am Gaswerk per Autofahrt. Gran Canaria am Gaswerk am Flughafen. Ansonsten mit Glück an LPG-Tankstellen (EURONOZZLE)
  • Südafrika: in Kapstadt
  • Tonga
  • Trinidad
  • Türkei: mit Glück an LPG-Tankstellen (DISH)
  • USA: in den Bahamas mit US-Adapter ohne Probleme möglich sagen mehrere Yachties. Grundsätzlich ist das Befüllen deutscher Flaschen in den USA (auch mit Adapter) jedoch verboten. Bei einigen europäischen Yachten hat es trotzdem an LPG-Tankstellen (ACME) geklappt.
  • Vanuatu: in Port Vila – Gaswerk am Hafen

Fazit

Die Versorgung mit Gas auf einer Weltumsegelung ist in der Regel keine große Herausforderung wenn man etwas Geduld für die Suche nach einer Füllgelegenheit mitbringt, sich im Vorwege die passenden Adapter besorgt und darauf achtet, dass die Flaschen groß genug dimensioniert werden.

Abschließend sei noch eine kleine Anekdote erwähnt: Ein Fallschirmspringer springt aus dem Flugzeug. Nach einer Weile zieht er die Reißleine, aber der Fallschirm öffnet sich nicht. Als er nur noch 1.000 Meter vom Boden entfernt ist, kommt ihm plötzlich von unten jemand entgegen und er ruft: „Reparieren Sie Fallschirme?” Im Vorbeifliegen ruft der Andere: „Nein, Gasflaschen!”

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walter
Guest

Neuseeland funktioniert an manchen Tankstellen wenn man einen Adapter hat. USA (pigtail Typ) Sie haben Autos die mit LPG fahren. Ansonsten gibt es in Baumärkten und Hardware Stores Flaschen preiswert. Mindestens 9 kg drin. Es sind relativ leichte Stahlflaschen. Und rosten an Bord. Wir haben die umgefüllt in unsere Alu Flaschen. Diese Flaschen können an LPG Tankstellen gefüllt werden und so kommen dann andere Segler auch zu preiswertem Gas.

Sy Ladysunshine
Guest

Befüllen der grauen Haushaltsflschen war in Spanien, La Coruna am Gaswerk möglich, sowie Gran Canaria, ebenfalls am Gaswerk am Flughafen.
In der Karibik gings per abgeben einfach in Dominica, Roseau und Antigua in Jolly Harbour an der Bootstanke. Bisher immer ohne Adapter für 8-14€ die 6kg Flasche. Zu erwähnen ist nur, dass die Flaschen sehr voll geladen werden, mitunter ist der Druck höher als nach einer deutschen Befüllung.

Edgar Schrader
Guest

Schweden Nyköping neben Lidel kann man mit dem Dingi fast bis dahin fahren

Franz Aulbach
Guest

SY Gaia
Auf St. Lucia können sowohl blaue, als auch graue Flaschen in der Rodney Bay Marina gefüllt werden! Einfach nach “Souk” fragen, dass ist die Dame die auch eine Wäscherei betreibt. Sie holt die leere Flasche am Steg ab und bringt sie gefüllt zurück.

Dominique Ramelet
Guest

Kuba, Marina Hemingway bei Havanna, befüllt auch ohne Probleme deutsche oder niederländische Gasflaschen

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