Ungeziefer- und Insektenschutz in den Tropen an Bord von Yachten

Von Jonathan Buttmann

Auf der 35 Fuß Stahlyacht INTI besegelt Jonathan zusammen mit seiner Frau Claudia die Welt. Ihre Fahrt führte sie bisher über Ostsee und Nordsee zum Englischen Kanal und weiter über die Biskaya. Via Spanien, Portugal, Marokko, Kanaren, Kapverden ging es über den Atlantik. Es folgten Brasilien, Französisch-Guyana, Surinam, Trinidad und Tobago, die Antillen, Kuba, Providencia, Panama und Französisch-Polynesien. Jonathan ist Tontechniker und betrieb vor seiner Reise ein Tonstudio in Berlin.

Webseite des Autors
Alle Beiträge ansehen

Ungeziefer in den Tropen – eine Herausforderung

Die Tropen sind für viele Blauwassersegler das Traumziel ihrer Reise! Palmenstrände, ewiger Sommer, angenehme Wassertemperaturen, hier kann man es gut aushalten! Auch wir waren glücklich, als wir den Atlantik überquert hatten und vor Brasilien den Anker warfen.

Doch nach nicht allzu langer Zeit zeigten sich die ersten Schwierigkeiten. Auf einmal schwirrte und krabbelte es an Bord. Fliegen und Mücken gab es ja schon vorher auf unserer Reise und trotz penibler Lebensmittelkontrolle hatten wir auch schon mal Besuch von einer Kakerlake in einer kanarischen Marina. Aber in den Tropen sind wir auf einmal umgeben von Schwärmen von Mücken, und die ohnehin schon nervigen Viecher sind in manchen tropischen Gebieten dazu auch noch gefährlich. Sie rauben einem nicht nur den Schlaf durch Jucken und ätzende Geräusche, manche übertragen dazu auch noch Tropenkrankheiten!

Die Tropen: Traumhafte Ankerplätze bringen auch Herausforderungen mit sich.

Als wir uns eines Nachts, nichts ahnend, mit unserer Taschenlampe den Weg über den Steg bahnen, sehen wir Kakerlaken davon sausen, auch diese scheinen die Tropen zu lieben. Die Mangroven, die uns in so mancher Marina umgeben, beherbergen dazu noch an einigen Orten eine für uns völlig neue Art von Quälgeistern. Chitras oder auch No See Ums genannte, minikleine Sandfliegen, die einen zu Sonnenuntergang scharenweise überfallen und äußerst unangenehm pieken und piesacken, Moskitospray scheint ihnen egal zu sein.

Während der Dämmerung ist eine Menge Ungeziefer unterwegs.

Und selbst in unseren Lebensmitteln tut sich in den Tropen Seltsames. In ungeöffneten, angeblich luftdicht verschlossenen Packungen mit Hülsenfrüchten finden wir Motten, und ein unangenehm fischiger Geruch strömt uns entgegen, in unserem sorgfältig in Plastikflaschen umgefüllten Mehl krabbeln kleine Käfer mit Rüsseln!

Ein Mehlwurm

Kurzum: Wir stellten schnell fest, dass wir einiges zu lernen haben. Insgesamt waren wir fast sechs Jahre in den Tropen unterwegs. Über die Jahre konnten wir viele Tipps und Tricks ausprobieren, und so unser Bootsleben mehr und mehr im Kampf gegen lästiges Ungeziefer optimieren. Davon handelt dieser Beitrag.

Solche Abfallberge ziehen Ratten und anderes Ungeziefer an. Über die gespannte Landleine ist es dann nicht mehr weit bis an Bord.

Methoden, Ungeziefer fernzuhalten

Die beste Methode gegen Ungeziefer ist sicher, es gar nicht erst an Bord zu lassen. In den Tropen ist das nur schwer möglich, aber es gibt einige Methoden, den Befall zumindest klein zu halten.

Sind wir unterwegs und leben wir an Bord, können wir das Geschehen gut beobachten und rechtzeitig eingreifen, sollten dafür aber auf allzu heftige Gifte verzichten. Wer will schon eine Giftbombe in einem voll proviantierten Boot schmeißen, beispielsweise durch Ausräuchern?

Die Pantry gilt es, sauber und frei von Lebensmitteln zu halten.

Grundsätzlich sollten wir penibel auf Reinlichkeit, vor allem in der Kombüse, achten. Weniger Krümel und Essensreste locken weniger Kakerlaken, Fliegen, Ameisen oder gar Ratten und Mäuse an. Auch sollte der Müll nicht offen herumhängen, sondern möglichst schnell entsorgt oder in verschließbaren Behältern aufbewahrt werden. Da reicht oft schon ein einfacher Deckel.

Essbares, das offen herumliegt, lockt Ungeziefer in Scharen an.

Gerade in einer Marina sind Festmacherleinen und Fender für laufende Tiere eine willkommene „Brücke“ auf die Yacht. Vor Anker hingegen müssen wir lediglich darauf achten, dass die blinden Passagiere sich nicht über das Dingi, die Schuhe oder Einkäufe ungebetenen Zugang verschaffen. Da gibt es recht gute Methoden, aber dazu gleich noch mehr.

Abfall sollte in geschlossenen Fächern, wie dem Ankerkasten, gelagert werden.

Wie schon durchklingt, ist eine grundsätzliche Methode, sich nicht so viele ungebetene Gäste einzufangen, schlicht und einfach zu ankern, anstatt in einer Marina zu liegen, am besten auch nicht zu nah vor dem Land! Am Ankerplatz gibt es kaum Probleme mit Ameisen und Kakerlaken, auch Mücken und Fliegen lassen uns dort meistens in Ruhe.

Ungebetene Gäste an Bord sind Kakerlaken.

An windstillen Tagen ist es erstaunlich, welche Entfernungen gerade Mücken auf der Suche nach frischer Beute zurücklegen, und klar, oft gibt es nun mal keine Möglichkeit, sich den Ankerplatz auszusuchen. So manches Mal mussten wir beispielsweise in Landnähe ankern, um besseren Schutz gegen unangenehmen Schwell oder eine bessere Tiefe zum Ankern zu finden.

Nicht immer ist es möglich, weit draußen zu ankern.

Tipp: Bei fliegendem Ungeziefer gilt übrigens die Regel, dass diese Artgenossen insbesondere bei auflandigem Wind zu Besuch kommen, weil die Tiere uns dann besser riechen können. Daher sollte in kritischen Gebieten, wie Malariagegenden, mit genügend Abstand zum Ufer geankert werden und sich, wenn die Malariamücken fliegen, unter Deck aufgehalten werden.

Mittel gegen fliegendes Ungeziefer

Gegen Mosquitos in den Tropen gibt es etliche Mittel zum Einsprühen oder Einreiben. Gegen die krankheitsübertragenden Mücken helfen aber nur die Mittel mit einem hohen Gehalt an Diethyltoluamid (DEET). Ein befreundeter Tropenarzt empfahl uns, diese Mittel vor Ort zu kaufen, da in Deutschland mittlerweile aus Gesundheitsgründen ein zu hoher DEET-Gehalt verboten ist.

DEET-haltige Sprühmittel sind bei Seglern weit verbreitet.

DEET gilt als ziemlich giftig, kann Allergien auslösen, eignet sich nicht für Kinder und sollte nicht von schwangeren oder stillenden Frauen angewendet werden. Da stellt sich natürlich dennoch die Frage nach dem größeren Übel. Was ist schlimmer? Die Gefahren durch eine DEET-Vergiftung oder sich Malaria, Denguefieber, Chikungunya oder ähnliche Tropenkrankheiten einzufangen?

Wichtig: Kunststoff und DEET vertragen sich nicht besonders gut. Nach dem Einreiben die Hände waschen und nicht aus Versehen auf die Gläser der Sonnenbrille fassen. Sind sie aus Kunststoff, können sie undurchsichtig werden.

Insbesondere in der Karibik, in Mittelamerika und auf den pazifischen Inseln gibt es immer wieder Ausbrüche solcher Tropenkrankheiten und die Gefahr sich anzustecken steigt zu diesen Zeiten rasant an. Zwar sind wir auf unserer Reise von Deutschland bis zu den Marschallinseln davon verschont geblieben, aber wir trafen nicht wenige Segler, die schon unangenehme Erfahrungen mit Denguefieber und Chikungunya gemacht haben.

Besonders unangenehm: die Tigermücke

Besonders unangenehm: Die so genannte Tigermücke (Aedes albopictus), die diese Krankheiten überträgt, sticht nicht, wie die anderen Mücken, bevorzugt in der Dämmerung oder nachts. Sie sticht auch tagsüber! Am liebsten mag die Tigermücke stehende Gewässer, also Regentonnen, Pfützen, Marinaduschen und Toiletten. Vor Anker ist man also auch hier besser aufgehoben. Wir entschieden uns daher, Sprays vor allen bei Landgängen oder Arbeiten am Boot und Aufenthalten in einer Marina einzusetzen.

Mückennetze über den Luken an Deck einer Langfahrtyacht

In gefährlichen Regionen nutzen wir die Mittel mit hohem DEET-Gehalt (beispielsweise Autan Tropical oder Off) und sonst leichtere Produkte, wie beispielsweise Citronella oder Antibrumm forte. An Bord versuchen wir uns in erster Linie durch Mückennetze zu schützen. Die Schlafkoje ist komplett von einem Mückennetz umgeben, Luken, Fenster, Hutzen und Niedergänge bekommen ebenfalls Netze. Dafür gibt es vorgefertigte Lösungen im Handel, eine gute Do-it-yourself-Lösung ist Bleiband für Gardinen an der Unterkante in Moskitonetze zu nähen, diese fallen dann besser und lassen sich einfach und rundumschließend über eine Luke legen.

Bei dieser wird ein Mückennetz unter dem Bimini gespannt und schützt so das gesamte Cockpit.

Wichtig ist auch, auf eine feine Maschengröße zu achten, Mückennetze für die Tropen sind feiner als die für nordische Länder. Abends im Cockpit helfen die fast überall erhältlichen brennbaren Moskitospiralen sehr gut. Diese lassen sich auch im Boot einsetzen, gelten aber auch nicht als besonders gesund, einige Sorten verursachten bei uns üble Kopfschmerzen.

Moskitospiralen brennen lange und vertreiben fliegendes Ungeziefer.

Rauch ist auch das beste Mittel gegen No See Ums. Alternativ gibt es gegen diese Plagegeister extrem engmaschige Moskitonetze, die allerdings durch ihre Feinheit auch die Belüftung beeinträchtigen, wir setzen sie daher nur in betroffenen Regionen ein. Moskitosprays helfen nicht gegen die No See Ums, uns wurde von den Einheimischen das Einreiben mit Babyöl oder Vaseline empfohlen. Das hilft zwar wunderbar, der dünne Ölfilm auf der Haut ist bei tropischen Temperaturen allerdings auch ziemlich schweißtreibend. In einer Marina in Panama, die wir besucht haben, wird regelmäßig mit schwelenden Kokosschalen geräuchert. Auch das hilft, aber natürlich nur an Land und nur solange man das Feuer am Laufen hält.

Mit dem Rauch schwelender Kokosschalen kann Ungeziefer vertrieben werden.

Mittel gegen krabbelndes Ungeziefer

Wie gesagt, in Marinas kommen Ameisen, Kakerlaken, Mäuse und Ratten meist über alles, was Kontakt zum Land oder Nachbarboot hat. Gegen Mäuse und Ratten helfen da vor allem Sperren auf den Leinen, die diese nur schwer überwinden können. Die gibt es zu kaufen, aber auch gut bewährt und weit verbreitet ist eine durchgesägte, große Plastikflasche. Die Leine wird dann durch den Hals der Flasche geführt, die offene Seite zeigt zum Land und bildet ein kaum zu überwindendes Hindernis.

In der Berufsschifffahrt sind Rattenbleche weit verbreitet, um die Tiere von Bord zu halten.

Um Kakerlaken und Ameisen fernzuhalten, hilft es, Fender und Leinen mit Oberflächensprays zu behandeln, die eine giftige Barriere bilden. Marken wie Raid sind fast überall in den Tropen erhältlich, bei uns hat sich allerdings auch einfaches Petroleum auf den Leinen als wirksam erwiesen.

Über Fender oder Leinen kann Ungeziefer an Bord gelangen.

Ameisen und Kakerlaken finden aber leider auch andere Wege an Bord. Sie lieben vor allem Kartons (angeblich besonders den Kleber der Kartons), verstecken sich in Obst und Gemüse, legen ihre Eier in die Etiketten von Dosen oder haften an Schuhen. Hier hilft nur eiserne Disziplin. Kartons halten wir fern von Bord, alles wird aus- und umgepackt, Eier schon an Land in eine Aufbewahrung aus Plastik umgefüllt und die Kartons entsorgt.

Eierpappen sind beliebt bei Kakerlaken, um Eier abzulegen …
… und gehören daher nicht auf Yachten.

Gemüse und Obst waschen wir, bevor wir es stauen, Bananenstauden werden erstmal für eine Weile unter Wasser getaucht, Knoblauch und Zwiebeln werden genau untersucht. Schuhe bleiben an Land oder im Dingi und werden vor der nächsten Weiterfahrt erstmal gewaschen, bevor sie an Bord kommen.

Bananenstauden werden unter Wasser getaucht, bevor sie an Bord kommen.

Trotz dieser Maßnahmen wurden wir dennoch immer mal wieder von Kakerlaken und Ameisen heimgesucht, sind aber beide Plagen wieder losgeworden. Gegen Kakerlaken gibt es etliche Produkte, bei uns haben sich vor allem Fallen und Gels bewährt. Sprays helfen wenig, wenn man nicht das gesamte Boot komplett aussprüht. Um wirksam zu sein, sind sie giftig und das ist unserer Meinung nach nur etwas für ein ausgeräumtes Boot, auf dem keiner lebt.

Wir nutzen die Sprays unterwegs nur, um eine sichtbare Kakerlake kurz anzusprühen, dann wird sie langsamer und kann eingefangen werden. Draufhauen sollte tunlichst vermieden werden, erwischt man ein trächtiges Weibchen, werden die Eier überall verteilt und die Plage ist vorprogrammiert!

Schutz vor Eiern in Etiketten – sie wurden entfernt.

Fallen bestehen meist aus einem Plastik- oder Pappgehäuse mit klebrigem Boden auf der Innenseite, in der Mitte befindet sich ein Lockstoff. Die Kakerlake läuft in das Gehäuse, bleibt am Klebstoff hängen und stirbt einen zugegebenermaßen recht langsamen und grausamen Tod.

Einige Fallen tragen auch einen Giftstoff in sich, den die Kakerlake dann in ihr Nest trägt. Ziel ist es, nicht nur die eine Kakerlake, sondern auch ihre Angehörigen zu vergiften. Genau so funktioniert auch das Gel, welches mittels einer Spritze in kleinen Punkten an den Hotspots im Schiff aufgetragen wird. Übrigens essen Kakerlaken auch ihre toten Artgenossen. Das ist praktisch, da das Gift so weitergeben wird.

Das schwarze Etwas ist eine Kakerlakenfalle.

Mit beiden Methoden haben wir die Kakerlaken gut in den Griff bekommen. Auch bei Ameisen halfen am besten die Mittel, die von den Ameisen aufgenommen und zurück in das Nest gebracht wurden, Sprays bringen nur kurzfristigen und oberflächlichen Erfolg.

Ähnlich funktioniert ein Hausmittel, welches wir ebenfalls erfolgreich einsetzten. Aus Borsäure und Kondensmilch (Zucker und Wasser geht auch) lassen sich Ameisenfallen herstellen, das Süße lockt, die Borsäure vergiftet. Sprays, die Ameisen und auch ihre Duftspuren für die Nachfolger lokal vernichten, lassen sich auch aus Seifenlauge herstellen.

Hat diese Ameise auf der Festmacherleine eine Yacht im Visier?

Interessant: Von Lebensmitteln, wie beispielsweise Mehl, Hülsenfrüchten und getrocknetem Sojafleisch, halten die Ameisen auch getrocknete Lorbeerblätter ab. Wir füllen diese Lebensmittel grundsätzlich in gut verschließbare Plastikflaschen und fügen einige Blätter Lorbeer hinzu.

Lorbeer hilft auch gegen die zuvor erwähnten Motten und Rüsselkäfer. Hier ist aber häufig das Problem, dass diese, oder zumindest ihre Eier, schon beim Kauf in den verpackten Lebensmitteln versteckt sind. Die beste Lösung ist hier, sie für eine Zeit einzufrieren, wieder aufzutauen und dann zu verstauen. Wir haben leider keinen Gefrierschrank, hatten aber vor unserer Pazifiküberquerung die Möglichkeit, einen Teil unserer Lebensmittel auf einem Nachbarboot einzufrieren. Diese waren im Vergleich zu den nicht behandelten Lebensmitteln nicht von Ungeziefer befallen!

Tipp: Manche Segler nutzen auch eine Mikrowelle, wenn eine an Bord ist, um Plagegeister abzutöten – beispielsweise bei Mehl.

Druckverschlussbeutel können auch ein probates Mittel gegen Ungeziefer in Lebensmitteln sein und wiederverwendet werden.

Alternativ können beispielsweise Packungen, wie Mehl, Zucker, Reis, Brotbackmischungen, Müsli oder Nudeln, einzeln in einen Druckverschlussbeutel gepackt werden. Das hat zwei Vorteile. Zum einen kann Ungeziefer, das bereits im Supermarkt eine Packung befallen hat, nicht auf andere Packungen übergreifen, und zum anderen kann neues Ungeziefer die Packungen nicht befallen. Und natürlich schützt die Methode ganz nebenbei die Vorräte auch vor Feuchtigkeit, was nicht zu verachten ist. Außerdem können die Beutel in der Regel mehrfach verwendet werden. Das schont die Umwelt. Solche Beutel gibt es unter dem Suchbegriff „Druckverschlussbeutel“ in Großpackungen im Online-Handel. Ratsam ist es dabei, eine Materialstärke von mindestens 90 μm zu verwenden.

Vom Supermarkt direkt an Bord – hier ist dem Ungeziefer Tür und Tor geöffnet.

Bei der Behandlung von Ameisen sollte darauf geachtet werden, ob es sich um Termiten handelt. Dann ist schnelles, hartes Handeln gefragt! Wir haben Boote getroffen, die große Teile ihrer hölzernen Inneneinrichtung erneuern mussten, weil die Termiten sich drüber hergemacht hatten. Am besten so schnell wie möglich einen Hafen mit einem nahegelegenen Kammerjäger anlaufen, die Lebensmittel in Sicherheit bringen und das Boot komplett ausräuchern.

Fazit

Wer auf eine Langfahrt geht, wird früher oder später den Kontakt mit Ungeziefer nicht vermeiden können, da mag die Prävention noch so gut sein. Allerdings helfen die vorstehenden Tipps dabei, den Besuch ungebetener Gäste deutlich einzuschränken. Die meisten der genannten Tipps umzusetzen, ist keine große Herausforderung und preiswert realisierbar, insbesondere wenn es um Krabbeltiere geht. Hier und da eine Kakerlakenfalle im Schiff aufstellen, die Landschuhe nicht an Bord tragen, Obst und Gemüse gründlich waschen und Verpackungen aus Papier entfernen. Wer sich dann noch zu den beliebten Flugzeiten der Moskitos an Bord hinter Netzen aufhält, wird ein relativ sorgen- und ungezieferfreies Leben in den Tropen führen können.

Auf vielen Yachten gerne gesehen: Geckos

Glücklicherweise gibt es aber auch ein paar freundliche blinde Passagiere. Wir hatten immer mal wieder einen Gecko bei uns an Bord, einer reiste sogar mit uns über den Pazifik. Auch Spinnen, sicherlich nicht jedermanns Sache, segeln bei uns immer mal wieder mit. Beide Arten lassen wir in Ruhe und machen lediglich hin und wieder die Spinnenweben weg. Sie sind nicht nur harmlos, sie fressen auch das nervigere Viechzeug!

Subscribe
Informiere mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments