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Das Segeln zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben von Marga, lange Zeit als Mitseglerin auf Jugendwanderkuttern, Charterschiffen und bei Freunden. Seit 2020 ist die promovierte Tierärztin Eignerin der Contest 36S GITANA, mit der sie regelmäßig längere Törns entlang der europäischen Küsten unternimmt – unter anderem von Valencia im Mittelmeer bis nach Haparanda an das nördliche Ende der Ostsee.
Allgemeine Infos zum Hafen/Marina Öregrund
Öregrund zählt zu den beliebtesten Gästehäfen an der schwedischen Ostküste und verbindet maritimes Leben mit dem Charme einer historischen Kleinstadt. Rund 70 Gastliegeplätze stehen zur Verfügung, doch insbesondere während der Sommermonate sollte man nicht mit Einsamkeit rechnen. Der Hafen liegt mitten im 1.500 Einwohner zählenden Ort und ist das pulsierende Zentrum des sommerlichen Lebens. Wer die Atmosphäre eines schwedischen Küstenortes genießen möchte, ist hier genau richtig.
Öregrund ist zudem ein guter Stopp auf dem Weg entlang der schwedischen Küste. Von Norden kommend taucht man ab hier langsam wieder in die typische Schärenwelt ein. Von Süden kommend bietet Öregrund einen willkommenen Stopp, bevor es über die freie Ostsee weiter nach Norden geht.

Ansteuerung des Hafens/Marina Öregrund
Die Ansteuerung des Hafens ist unkompliziert und erfolgt über ein gut betonntes Fahrwasser. Die Untiefe Drummelgrund sollte dabei ebenso beachtet werden wie die regelmäßige Fährverbindung zur Insel Gräsö. Innerhalb des Hafenbeckens stehen verschiedene Gästestege mit Liegeplätzen an Fingerstegen, Bojen oder Heckpfählen zur Verfügung. Die Wassertiefen an den Gastplätzen betragen überwiegend vier Meter oder mehr und erlauben auch größeren Yachten eine entspannte Ansteuerung.
Liegeplätze im Hafen/Marina Öregrund
Der Hafen bietet bei nahezu allen Windrichtungen Schutz. Lediglich bei Wind aus Nord bis Nordost kann Schwell in das Hafenbecken laufen.
Die Gastliegeplätze verteilen sich auf insgesamt drei Stege im Hafen von Öregrund. Beliebt ist der von Norden kommend erste Steg im Hafen. Hier wird mit Heckbojen angelegt. Bei starkem Nordwind kann der durch den Sund kommende Schwell allerdings für etwas Unruhe sorgen. Geschützter liegt man an der Betonpier weiter innen im Hafen. Hier wird an Grundleinen festgemacht, die das Schiff nach achtern halten.
Beim Einlaufen auf der rechten Seite befindet sich zudem ein etwas außerhalb des Trubels liegender Hafenbereich. Hier gibt es Gastliegeplätze direkt am L-förmigen Außensteg. Festgemacht wird an der Außenseite längsseits oder an der Innenseite in Boxen mit Ypsilon-Auslegern.
Wer es ruhiger mag als mitten im lebhaften Stadthafen, findet südlich von Öregrund mehrere geschützte Ankerbuchten, die sich hervorragend für eine Übernachtung eignen.


Strom und Wasser sind an den Stegen der Marina Öregrund vorhanden. Und auch sonst ist die Infrastruktur gut. Das Hafenbüro befindet sich direkt am Fuße der Schwimmstege. Dort wird das Hafengeld während der Öffnungszeiten persönlich bei der Hafenmeisterin entrichtet und man erhält den Code für den Zugang zu den Sanitäranlagen. Duschen, Toiletten sowie Waschmaschine und Trockner sind im gleichen Gebäude direkt neben dem Hafenbüro zu finden. Waschmaschinen sind vorhanden und kosten ebenfalls extra. Den Code für die Duschen und Toiletten sowie ein Passwort für das WLAN gibt es ebenfalls hier.
Infrastruktur rund um den Hafen/Marina Öregrund
Öregrund bietet eine gute Infrastruktur. Ein Supermarkt der Kette ICA sowie etwas weiter südlich des Zentrums ein Coop haben während der Saison täglich geöffnet und alles vorrätig, was man braucht. Eine Apotheke und das schwedische Systembolaget befinden sich ebenfalls in fußläufiger Entfernung vom Hafen.


Sehenswertes rund um den Hafen/Marina Öregrund
Aber auch sonst ist der Hafen sehenswert. Schon beim Einlaufen fallen die zahlreichen roten Holzhäuser, die gepflegte Promenade und die lebendige Hafenszene ins Auge. Restaurants, Cafés, Eisdielen und Geschäfte liegen nur wenige Schritte vom Liegeplatz entfernt. Das historische Stadtbild mit seinen gut erhaltenen Holzhäusern aus dem 19. Jahrhundert lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang ein.
Sehenswert sind die mittelalterliche Kirche von Öregrund, deren Bau bereits Ende des 15. Jahrhunderts begann, das Heimat- und Schifffahrtsmuseum sowie das ehemalige Feuerschiff Västra Banken, das heute als Museumsschiff besichtigt werden kann. Wer einen schönen Platz für den Sonnenuntergang sucht, findet westlich der Hafeneinfahrt auf den glatten Granitfelsen ideale Bedingungen für ein Abendpicknick mit Blick auf die Ostsee. Mit der kostenlosen gelben Fähre kann man zudem auf Schwedens zehntgrößte Insel Gräso übersetzen, die gebenüber liegt. Auf Gräso gibt es schöne Wanderwege und sehr viel Natur.


Fazit zum Hafen/Marina Öregrund
Öregrund ist damit ein idealer Zwischenstopp für Crews, die Versorgung, Gastronomie und schwedisches Kleinstadtflair miteinander verbinden möchten. Gerade auf dem Weg entlang der schwedischen Ostküste oder in Richtung Stockholmer Schärengarten lohnt sich ein Aufenthalt, der meist länger ausfällt als ursprünglich geplant.

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Weitere Liegeplätze in Schweden
Hier findest du eine interaktive Übersicht weiterer Liegeplätze in Schweden. Klicke einfach auf einen der Marker, um mehr zu erfahren.























Es gibt kein WLAN in Öregrund.
In August findet dort eine Motorbootwoche – eine jährliche Veranstaltung. Es empfiehlt sich, den Termin vorab zu überprüfen, wenn man die Menschenmengen (denen die Infrastruktur deutlich nicht gewachsen ist), Lärm und Schwell vermeiden will.