Stavoren

Von Michael Amme

Freier Journalist und Fotograf, der seit über 20 Jahren Revierreportagen in allen Charter-Destinationen der Welt produziert. Er kann auf die Erfahrung von mehr als 100 Charter-Törns und Boots-Übernahmen zurückgreifen. Zudem haben ihn viele Blauwasserreisen und seine Tätigkeit als Charter- und Überführungsskipper rund um den Globus geführt. Michael Amme ist Referent auf dem Charter-Seminar, das jährlich im Rahmen der Messe boot Düsseldorf stattfindet.

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Eine gemütliche Hafenstadt mit Charme

Auf den weit in die See ragenden Molenköpfen stehen große und markante Stahlgerippe, grün-weiß-lackiert das eine, rot-weiß das andere. Geschwungene Treppenaufgänge führen zu wuchtigen Leuchtfeuern, die die tiefe und breite Einfahrt des Hafens markieren.

Der Ort selbst war wegen seiner Lage an der Handelsroute zwischen Rhein und Nordsee schon vor Enkhuizen oder Amsterdam ein bedeutender Hafen.

Die Einkaufsstraße des Ortes hat keine wirklichen Baudenkmäler zu bieten.

Ob die alten Wahrzeichen dieser Epoche durch Sturmflut oder Krieg zerstört wurden, ist unklar, sicher aber ist: Für die Besichtigung einer alten Hafenstadt braucht man Stavoren nicht anzulaufen.

Trotz einem Mix aus alt und neu hat der Ort etwas Charmantes.

Trotzdem versprühen Hafen, Ort, Schleuse und Hebebrücke eine angenehme Atmosphäre und reichlich Charme. Und wieder gibt es gleich neben der Hafeneinfahrt den obligatorischen kleinen Badestrand.

Auch Stavoren hat seinen kleinen, feinsandigen Badestrand.

Wertvolle Tipps für Stavoren

Liegeplatz: Ohne zu schleusen und am dichtesten am Geschehen liegen Besucher im alten Hafen. Ansonsten bieten die beiden Yachthäfen im Süden reichlich Liegeplätze.

Am zentralsten liegt es sich im alten Hafen.

Essen & Trinken: Im Vrouwe van Stavoren direkt am alten Hafen gibt es Kabeljau, Scholle und im Juni frischen Hering. Im De Koebrug kann man anschließend bis zu 400 Sorten Schottischen Whiskey probieren.

Schöne Plätze mit Blick auf die Yachten bietet das Vrouwe am alten Hafen.

Erkunden: Die Plastik von der ‚Frau von Stavoren’ erzählt die Sage einer reichen und nimmersatten Kaufmannswitwe des Ortes, die auch für den Niedergang der Stadt verantwortlich gemacht wird.

Für Familien: Ein Spaziergang durch den Ort zur Johan-Friso-Schleuse, hier ist eigentlich immer etwas los. Und im elf Kilometer entfernten Oudemirdum gibt es einen riesigen Outdoor-Kinderspielpark.

Nicht verpassen: Das Skutsjesilen (Segeln mit traditionellen Segelschiffstypen) gehört zu den Höhepunkten des Saisonkalenders. Regelmäßig im August werden dazu bis zu 10.000 Schaulustige erwartet.

Das gemütliche Städtchen Stavoren ist einen Besuch wert.

Hinweis: Hast du noch eine Ergänzung oder einen Tipp zu diesem Ort? Oder zu einem anderen im Revier? Dann schreibe uns und hilf mit, diese Infos aktuell zu halten. Entweder hier bei den Kommentaren oder schicke uns eine Mail.  

Die Hafeneinfahrt von Stavoren mit ihrem schützenden Molenkopf.

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