Atlantikrunde: Törnplanung, Zeithorizont und Strategie

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Jonathan besegelte zusammen mit seiner Frau Claudia von 2013 bis 2019 die Welt. Sie ließen 25.000 Seemeilen im Kielwasser und befuhren ganze drei Jahre lang ihr Traumrevier: den Pazifik. Neben der klassischen Barfußroute besuchten sie vor allem auch abgelegenere Ziele wie die Osterinsel, die Tuamotus, Kiribati, Tuvalu und die Marshallinseln. 2023 veröffentlichten sie das Buch über ihre Reise „Sieben Farben Blau“. Jonathan arbeitet als Journalist rund um das Thema Segeln und Reisen und ist Referent und Organisator verschiedener Seminare und Vorträge.

Die Sehnsuchtsziele des Nordatlantiks auf eigenem Kiel erleben

Einmal einen Ozean zu überqueren und auf eigenem Kiel die Karibik zu erkunden, steht ganz oben auf der Wunschliste vieler Segler. Auch auf dem Weg von Nordeuropa in den Süden locken bereits viele spannende Ziele, jenseits des Atlantiks dann Palmenstrände, Exotik und eine entspannte Lebenskultur.

Die Karibik gehört zu den Sehnsuchtszielen vieler Segler. ©Sönke Roever

Der Törn von Nordeuropa über den Atlantik und zurück ist zwar eine Herausforderung für Schiff und Crew und birgt durchaus auch einige Tücken – aber mit der richtigen Strategie ist die Gefahr, in extreme Wetterlagen zu geraten, relativ gering. Wer zur richtigen Jahreszeit in der richtigen Region segelt, für den stehen die Chancen gut, dass die angenehmen Momente auf See überwiegen und der Törn rund um den Atlantik zu einem positiven und unvergesslichen Erlebnis wird. Die komfortabelste und sicherste Route ergibt sich aus den globalen Windzonen, den Meeresströmungen und den Jahreszeiten. Sie beschreibt eine große Runde im Uhrzeigersinn um den Nordatlantik und kann in etwas mehr als einem Jahr bewältigt werden.

Kurs West unter Segeln auf dem Ozean ©radiopelicano.de

Allgemeine Törnplanung einer Atlantikrunde mit der Yacht

Die Windsysteme des Nordatlantiks

Die Erde kann in verschiedene Zonen eingeteilt werden, in denen bestimmte Windverhältnisse vorherrschen oder zumindest häufiger auftreten als in anderen. Diese Zonen bestimmen maßgeblich die Törnplanung einer Atlantikrunde mit der Segelyacht. Es wäre schlicht ineffizient und eine Tortur für Crew und Material, den Atlantik auf Amwindkursen zu umrunden – oder gar auf einem Kreuzkurs.

Die Erde kann in verschiedene Wetterzonen unterteilt werden. ©BLAUWASSER.DE

Nord- und Mitteleuropa liegen in der Westwindzone, die sich von etwa 60 bis 30 Grad nördlicher Breite erstreckt. Die Westwindzone ist durch ständige Wetterwechsel gekennzeichnet, da in diesem Bereich die meisten Tiefdruckgebiete von West nach Ost über den Atlantik ziehen. Deutsche Segler kennen diese eher unbeständige Region gut, da auch große Teile der Nord- und Ostsee in dieser Zone liegen. Dennoch überwiegen in diesem Gebiet die Winde von West nach Ost, weshalb diese Wetterzone besonders für den Rückweg von der Karibik nach Europa interessant ist.

Das Wetter auf einer Atlantikrunde kann sehr unterschiedlich sein. Auch im Bereich des Passatwinds kann es gelegentlich zu Flauten kommen. ©Johannes Erdmann

Für den Hinweg werden Winde aus der entgegengesetzten Richtung benötigt. Diese sind weiter südlich in der nördlichen Passatwindzone zu finden. Diese Zone erstreckt sich von etwa 30 Grad nördlicher Breite bis zum Äquator. Die Zone des Passatwinds verläuft in einem breiten Streifen von der Westküste Afrikas bis in die Karibik und ist seit Kolumbus‘ Zeiten bei Atlantik-Seglern auf dem Weg nach Amerika beliebt. Zu Recht, denn sie zeichnet sich durch stabile Nordostwinde, angenehme Temperaturen und viel Sonnenschein aus.

Unterwegs Richtung Karibik in der Passatwindzone ©Sönke Roever

Besonders stabil sind die Passatwinde im südlichen Teil, etwa auf Höhe der Kapverdischen Inseln. Weiter nördlich, auf der Westseite des Atlantiks vor der Iberischen Halbinsel, weht der Wind vor allem in den Sommermonaten eher aus nördlichen Richtungen. Auch im Bereich zwischen den Kanarischen Inseln und den Kapverdischen Inseln ist mit nördlichen Winden zu rechnen, insbesondere wenn das Hoch über den Azoren stabil ist. Zwischen diesen beiden Nordwindzonen liegen die so genannten „Rossbreiten“ oder Doldrums, die für ihre tagelangen Flauten und schwachen Winde berühmt und berüchtigt sind.

Tagelange Flaute kann auf Ozeanüberquerungen zur Geduldprobe werden. ©Sönke Roever

Strömungen im Nordatlantik

Die Ozeanströmungen auf der Nordhalbkugel drehen sich im Uhrzeigersinn um den Atlantik. Die treibenden Kräfte sind der Nordäquatorialstrom, hervorgerufen durch den Nordostpassat, und der Golfstrom. Der Nordäquatorialstrom verläuft nördlich des Äquators von Ost nach West.

Auf der karibischen Seite gabelt sich die Strömung und fließt einerseits in die Karibik hinein und andererseits außen an den Kleinen Antillen entlang nach Norden, wo sie in den Golfstrom übergeht. Dieser fließt weiter nordwärts bis zur nordamerikanischen Küste und wird dann nach Osten in Richtung Europa abgelenkt.

Die Strömungen im Nordatlantik ©BLAUWASSER.DE

Auf der Ostseite des Atlantiks fächern sich die Strömungen auf und lassen sich nicht mehr so genau eingrenzen. Ein Teil der Strömungen vereinigt sich etwa vor den Kanarischen Inseln zum Kanarenstrom, der vor Afrika wieder in den Nordäquatorialstrom übergeht und so den Kreis schließt.

Jahreszeiten und saisonale Begebenheiten im Nordatlantik

Bei einer Atlantikumrundung müssen unbedingt die Jahreszeiten im Blick behalten werden. Im nördlichen Teil des Atlantiks, insbesondere in der Westwindzone, kann es besonders in den Wintermonaten extrem ungemütlich werden. Nicht nur die Nächte werden länger und die Temperaturen sinken, auch die Sturmwahrscheinlichkeit nimmt im Herbst, Winter und Frühjahr zu. Die Westwindzone ist also am besten in den Sommermonaten zu durchqueren – auch wenn dann in der Karibik bereits die Hurrikansaison in vollem Lauf ist und manch ein Wirbelsturm nach der Karibik den Weg nach Norden nimmt.

Besonders in den Wintermonaten kann es in der Westwindzone ungemütlich werden. ©Sönke Roever

In der Passatwindzone sollten die Sommermonate hingegen gemieden werden, weil dort im westlichen Bereich, vor allem rund um die Karibik, die Hurrikansaison vom 1. Juni bis 30. November das Seglerleben bestimmt – wobei die Sturmwahrscheinlichkeit in den Monaten August bis Oktober am höchsten ist.

Die meisten Hurrikane entstehen südlich der Kapverden und ziehen von dort in Richtung Karibik. Auf dem Weg dorthin verstärken sie sich kontinuierlich und entfalten ihre volle Kraft in den nördlichen Kleinen Antillen, den Jungferninseln, den Bahamas, Bermuda, dem Golf von Mexiko und Florida. Segler sind folglich gut beraten, diese Regionen in den Monaten der Tropenstürme zu meiden!

Tropenstürme sind für Segler lebensgefährlich. ©ArtsiomP/Stock.adobe.com

Vor der Iberischen Halbinsel weht noch ein saisonaler Wind, der die Fahrt nach Süden erleichtern kann. Der Portugalpassat beschert Seglern zwischen Mai und Ende September stabile Winde aus Nordost.

Veränderungen durch den Klimawandel im Nordatlantik

Die Veränderungen der Meerestemperaturen und des Klimas an sich führen nicht nur dazu, dass überall auf der Welt häufiger mit Stürmen zu rechnen ist, auch die Saisons lassen sich nicht mehr so klar abgrenzen. In den letzten Jahren traten bereits in den Randmonaten Mai und November häufiger starke Hurrikane auf. Zudem verändern sich die Zugbahnen dieser Monsterstürme, sodass auch die Azoren immer häufiger von Hurrikanen heimgesucht werden. Zum Glück lassen sich tropische Stürme recht gut vorhersagen, die Vorhersagen sollten heute auch außerhalb der Saison und der typischen Zugbahnen im Auge behalten werden!

Die Abschnitte einer Atlantikrunde im Detail

Aus den oben beschriebenen Punkten lässt sich gut ableiten, wie eine Atlantikumrundung mit der Strömung im Rücken, möglichst günstigen Winden und geringer Sturmwahrscheinlichkeit geplant werden kann. Die günstigste Option von und nach Nordeuropa ist immer noch die Route der alten Frachtsegler mit Start im späten Frühjahr oder Sommer und dem Ziel, die Biskaya vor dem Herbst zu überqueren. Bis November bleibt dann Zeit, die Kanarischen Inseln zu erreichen, um von dort aus Ende November oder im Dezember über den Atlantik in die Karibik zu starten und so in der sturmfreien Zeit anzukommen.

In den traumhaften Inseln der Karibik können dann mehrere Monate verbracht werden. Zum Ende der tropensturmfreien Zeit in der Karibik und dem Beginn des Sommers in der Westwindzone geht es zurück von West nach Ost über den Atlantik in Richtung Azoren. Für den Rest des Sommers bleibt dann genügend Zeit, von den Azoren in den nordeuropäischen Heimathafen zurückzukehren. Auf dieser Route werden auch die Ozeanströmungen optimal ausgenutzt.

Die typische Route für Segler um den Atlantik ergibt sich aus den Wettersaisons und -zonen. ©BLAUWASSER.DE

Von Nordeuropa zur Iberischen Halbinsel

Die Route von den Nord- und Ostseehäfen zur Iberischen Halbinsel führt entlang der deutschen, niederländischen und belgischen Nordseeküste zum Ärmelkanal und weiter entlang der englischen oder französischen Küste. Klassische Ausgangshäfen für den drei- bis viertägigen Törn durch die Biskaya sind Falmouth in England oder Brest in Frankreich. Die gesamte Strecke liegt in der Westwindzone. Problematisch sind auf dem rund tausend Seemeilen langen Törn weniger die Westwinde als die durchziehenden Tiefdruckgebiete. Am stabilsten und angenehmsten ist das Wetter in den Sommermonaten Juni bis August. Auch in diesen Monaten kann es mal stürmisch werden, aber in diesem Abschnitt gibt es viele gut ausgestattete Häfen, in denen man Schutz suchen und auf besseres Wetter warten kann.

Die beste Zeit für die Reise von Deutschland über die Biskaya nach Portugal ist zwischen Mai und September. ©BLAUWASSER.DE

Ein typischer Meilenstein für Crews auf Yachten in Richtung Süden ist die Überquerung der Biskaya vor dem Herbst. Die Biskaya ist als Wetterküche bekannt, in der das Wetter rasch umschlagen kann. Außerdem kann der schnell ansteigende Meeresboden erhebliche Wellen verursachen. Je weiter man in den Herbst kommt, desto ungemütlicher wird es.

Tipp: Wenn es das Wetter zulässt, gleich das Kap Finisterre mit umrunden und eine der schönen Rias an der Galicischen Küste anlaufen. So liegt die Biskaya wirklich im Rücken und es besteht keine Gefahr, an der Nordküste Spaniens eingeweht zu werden.

Angekommen im Süden, die Rias in Galicien bieten sich für die Erholung nach der ersten Etappe an. ©Sönke Roever

Von der Iberischen Halbinsel auf die Kanaren

Die rund tausend Seemeilen lange Route zu den Kanarischen Inseln führt zunächst entlang der spanischen und portugiesischen Atlantikküste mit zahlreichen Häfen und Ankermöglichkeiten. Auf den rund 600 Seemeilen von Südportugal bis zu den Kanarischen Inseln kann noch ein Zwischenstopp auf Madeira oder in Marokko eingeplant werden. Theoretisch kann dieser Törn das ganze Jahr über durchgeführt werden, günstiger sind jedoch die Monate Mai bis Oktober, da in dieser Zeit der Portugalpassat mit konstanten Nordwinden die Fahrt nach Süden erleichtert.

Zwischen September und November erfolgt die Weiterreise von Portugal oder dem spanischen Festland zu den Kanaren. ©BLAUWASSER.DE

Von den Kanaren zu den kleinen Antillen

Die Atlantiküberquerung auf der klassischen Route ist von Mitte November bis April möglich. Eine durchschnittlich große Yacht benötigt etwa drei Wochen für die Strecke und die Crew vermeidet zugleich das Risiko, während der Zeit der Tropenstürme in der Karibik anzukommen. Die meisten Yachten starten Mitte November, um möglichst viel Zeit in der Karibik verbringen zu können. Der direkte Weg von Gran Canaria zu den Kleinen Antillen beträgt rund 2.650 Seemeilen. In der Regel wird jedoch ein Umweg von 150 bis 200 Seemeilen gesegelt, um schneller den Passatwind zu erreichen. Von den Kanarischen Inseln führt diese Route zunächst in südsüdwestlicher Richtung, bis sich der Passatwind stabil durchsetzt. Von dort geht es dann westwärts über den Atlantik bis in die Karibik.

Ein stetiger Passat ist meist bereits auf Höhe der Kapverdischen Inseln zu finden. Ohnehin planen immer mehr Yachten einen Zwischenstopp auf dieser abwechslungsreichen Inselgruppe ein, um vor der eigentlichen Atlantiküberquerung noch einmal durchzuatmen, zu reparieren und gegebenenfalls nachzubunkern.

Im November und Dezember ist die ideale Zeit für eine Atlantiküberquerung. ©BLAUWASSER.DE

Von den kleinen Antillen auf die Bahamas

Die Windward- und Leeward-Islands der Karibik vereinen auf einer überschaubaren Strecke viele spannende und exotische Segelreviere – und wer im Dezember in der Karibik ankommt, hat etwa ein halbes Jahr Zeit, um sie zu erkunden. Wer hingegen auch noch die Bahamas in der nördwestlichen Karibik erleben möchte, sollte spätestens Ende März oder Anfang April von den British-Virgin-Islands dorthin aufbrechen. Dann bleibt genügend Zeit, um die Inselkette bis zum Ende der tropensturmfreien Zeit zu erreichen und ausgiebig zu genießen, bevor sich die Crew dann spätestens Mitte Mai auf den Weg machen sollte, um von dort aus den Atlantik nach Osten zu überqueren.

Wer die Karibik im Dezember erreicht, hat rund ein halbes Jahr Zeit, die Inseln zu erkunden, bevor die Rückreise über den Nordatlantik erfolgen sollte. ©BLAUWASSER.DE

Von den Bahamas auf die Azoren

Ob mit einem Zwischenstopp in Florida oder auf den Bermudas – der rund 2.600 Seemeilen lange Törn von den Bahamas zu den Azoren ist der anspruchsvollste der Atlantikumrundung. Die Kunst besteht darin, die Zone der Tropenstürme rechtzeitig zu verlassen und gleichzeitig nicht zu früh in die Westwindzone zu kommen und eventuell in einen Frühjahrssturm zu geraten. Eine weitere Herausforderung ist es, so weit nach Norden zu segeln, dass die Westwinde erreicht werden und gleichzeitig den durchziehenden Tiefdruckgebieten aus dem Weg zu gehen. Oft macht es Sinn, sich deutlich südlich von 40 Grad Nord zu halten, um auf der Südseite der Tiefdruckgebiete vor dem Wind ablaufen zu können, anstatt nördlich der Tiefdruckgebiete gegen Ostwinde zu kämpfen.

Die besten Bedingungen für eine Atlantiküberquerung von West nach Ost herrschen im späten Frühjahr. Dann wehen die Winde in dieser Region eher aus südwestlicher Richtung, die Sturmgefahr in der Westwindzone sinkt und die Hurrikangefahr ist noch sehr gering. Im ersten Abschnitt hilft auch der Golfstrom, schneller nach Westen zu kommen.

Ab Juni sollte die Karibik mit ihrer Hurrikangefahr gemieden werden. Die Rückreise über die Azoren beginnt deshalb am besten schon im Mai. ©BLAUWASSER.DE

Von den Azoren nach Nordeuropa

Auf dem Rückweg von den Azoren nach Deutschland sind ungefähr 1.800 Seemeilen zurückzulegen. Der Törn führt durch die Westwindzone und wie schon auf dem Hinweg sind dafür die Sommermonate am besten geeignet. In dieser Zeit herrschen südwestliche und nordwestliche Winde vor, allerdings ist das Wetter im Golf der Biskaya und im Ärmelkanal wechselhaft und schwer vorhersehbar. Mit konstanteren Winden ist in Richtung Portugal zu rechnen. Wer mit einem Zwischenstopp in Portugal nach Nordeuropa segeln will, sollte nicht zu spät aufbrechen und gleich einen nördlichen Hafen anpeilen, weil sonst der Portugalpassat die Weiterfahrt nach Norden erschweren kann.

Sind die Azoren erreicht, kann sich die Crew für den restlichen Heimweg nach Deutschland etwas mehr Zeit lassen. ©BLAUWASSER.DE

Fazit

Jahreszeiten, globale Wetterzonen und Ozeanströmungen bilden das Fundament der Törnplanung für eine Atlantikrunde mit der eigenen Yacht. Natürlich ersetzt dieses Wissen nicht den regelmäßigen Wettercheck vor jedem Schlag. Wer seine Route jedoch an den jahreszeitlichen Wind- und Strömungsverhältnissen ausrichtet, hat gute Chancen, über weite Strecken mit günstigen Winden zu segeln und den meisten Stürmen aus dem Weg zu gehen.

Mit der eigenen Yacht einen Ozean zu überqueren und die Küsten Südeuropas sowie die tropischen Inseln der Karibik zu erkunden, ist ein außergewöhnliches Abenteuer. Damit aus diesem Traum jedoch ein unvergessliches Vergnügen und keine stürmische Odyssee wird, braucht es vor allem eines: die richtige Strategie.

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