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Jonathan besegelte zusammen mit seiner Frau Claudia von 2013 bis 2019 die Welt. Sie ließen 25.000 Seemeilen im Kielwasser und befuhren ganze drei Jahre lang ihr Traumrevier: den Pazifik. Neben der klassischen Barfußroute besuchten sie vor allem auch abgelegenere Ziele wie die Osterinsel, die Tuamotus, Kiribati, Tuvalu und die Marshallinseln. 2023 veröffentlichten sie das Buch über ihre Reise „Sieben Farben Blau“. Jonathan arbeitet als Journalist rund um das Thema Segeln und Reisen und ist Referent und Organisator verschiedener Seminare und Vorträge.
Möwenkot an Bord einer Yacht ist eine lästige Angelegenheit
Wer seine Yacht länger im Hafen liegen hat, kennt das Problem. Bleibt das Boot einige Tage unbeaufsichtigt, kann es zum Sitzplatz für Möwen werden. Das Ergebnis zeigt sich spätestens vor dem nächsten Törn in Form einer verschmutzten Sprayhood, Persenning und Decksfläche. Bevor der Törn beginnen kann, muss zunächst eine zusätzliche und mitunter unangenehme Reinigungsrunde eingelegt werden.

Viele Eigner versuchen, das Problem mit improvisierten Lösungen in den Griff zu bekommen. Mal werden Leinen quer über das Cockpit gespannt, mal kommen spitze Gegenstände, flatternde Bänder oder Modelle von Kunststoff-Raubvögeln zum Einsatz. In der Praxis zeigen sich diese Lösungen allerdings häufig als nur kurzfristig wirksam oder sind im Bordalltag schlicht zu umständlich.

Ein Möwenabwehrsystem ist eine einfache Lösung, die funktioniert
Das Möwenabwehrsystem von Compass24 bietet einen anderen Ansatz, der speziell auf den Einsatz an Bord ausgelegt ist und eine zuverlässige Abwehr von Möwen mit einfacher Handhabung kombiniert. Statt auf optische Abschreckung oder komplizierte Mechanik zu setzen, arbeitet das System mit mehreren flexiblen Edelstahlarmen, die radial von einem magnetisch an Bord fixierten Sockel ausgehen, der ohne großen Aufwand auf- und abgebaut werden kann. Durch die Edelstahlarme entsteht ein Bereich, den Möwen nicht mehr komfortabel anfliegen oder als Ruheplatz nutzen können. Alle Komponenten sind aus rostfreien, langlebigen Materialien gefertigt und somit auf eine lange Nutzungsdauer über viele Saisons hinweg ausgelegt.

Gleichzeitig verzichtet das Möwenabwehrsystem auf empfindliche oder stark bewegliche Bauteile. Dadurch reduziert sich sowohl der Verschleiß als auch die Anfälligkeit für Beschädigungen durch Wind oder den Hafenbetrieb. Das System arbeitet dabei passiv. Das heißt, es entstehen weder Geräusche noch Bewegungen, die im Hafen als störend empfunden werden könnten.

Ebenso wichtig ist, dass laut Hersteller keine Verletzungsgefahr für Menschen oder Tiere besteht. Das unterscheidet die Lösung deutlich von improvisierten Konstruktionen mit gespannten Drähten oder harten Spitzen, die an Bord durchaus problematisch sein können.
Die Montage des Möwenabwehrsystems
Bei der Montage zeigt sich, dass das System praxisnah funktioniert. Manche Möwenabwehrsysteme sind recht sperrig oder müssen dauerhaft montiert bleiben. Das Compass24-System ist hingegen so konstruiert, dass es sich innerhalb weniger Sekunden montieren oder wieder abbauen lässt. Ermöglicht wird das über eine magnetische Befestigungslösung, die ohne Werkzeug funktioniert. So kann das System beim Verlassen des Hafens kurz aufgebaut und vor dem Ablegen ebenso unkompliziert wieder verstaut werden.

Lediglich die selbstklebenden Flauschbänder müssen dauerhaft auf der Persenning oder dem Decksbereich angebracht werden. Anschließend wird die Befestigungsplatte aufgesetzt, worauf das eigentliche System per Magnethalterung montiert wird.

Praktisch ist, dass das System wenig Stauraum benötigt. Provisorische Lösungen scheitern oft daran, dass sie im Cockpit oder in der Backskiste dauerhaft Platz beanspruchen. Das Compass24-Möwenabwehrsystem lässt sich hingegen zusammenlegen und kompakt in einer Tasche verstauen, ein weiterer praktischer Aspekt für die Nutzung an Bord.

Wie viele Systeme sinnvoll sind
Mit einer Länge von rund 125 Zentimetern und einem Gesamtradius von etwa 240 Zentimetern deckt ein einzelnes System bereits einen recht großen Bereich ab. Für Yachten mit einer Länge von bis zu sieben Metern werden vom Hersteller zwei Systeme empfohlen. In der Regel wird eines im Bugbereich und eines über der Persenning oder dem Cockpit installiert. Bei größeren Yachten lässt sich das System nach Belieben mit zusätzlichen Modulen erweitern, um so alle möglichen Sitz- und Ruheplätze der Möwen abzudecken.

Fazit
Unterm Strich ist das Compass24-Möwenabwehrsystem eine einfache und gut durchdachte Lösung für ein Problem, mit dem viele Eigner zu kämpfen haben. Der Ansatz ist vielleicht nicht so spektakulär wie manche optische Abschreckung, dafür aber deutlich praxisorientierter in der Handhabung. Statt zunächst Deck und Persenning von lästigem Vogelkot befreien zu müssen, kann mit dem Compass24-Möwenabwehrsystem der nächste Törn direkt beim An-Bord-Gehen beginnen.
























