Windportrait: Passatwind – der Motor der Ozeane

Ein Beitrag von

Johannes Erdmann überquerte im Alter von 19 Jahren zum ersten Mal einhand den Atlantik. Während seines Schiffbaustudiums schrieb er sein erstes Buch „Allein über den Atlantik“. Nach zehn Jahren als Wassersportjournalist, rund 60.000 Seemeilen im Kielwasser und sieben Jahren auf See gibt er heute seine Erfahrung vom Langfahrtsegeln als Berater und Journalist weiter. Mit Shorecrew.de begleitet er zudem angehende Eigner auf dem Weg zur eigenen Yacht und gehört zum Expertenteam von BLAUWASSER.DE.

Der Passatwind ist der Traumwind vieler Segler

Einmal über den Atlantik segeln. Drei Wochen lang vom Passatwind geschoben werden, bis am Horizont die ersten Inseln der Karibik auftauchen. Wer träumt davon nicht? Eine Atlantiküberquerung steht auf der Bucketlist vieler Segler, die sich die Überfahrt auf der Südroute sehr angenehm vorstellen, den Passatwind als warmen, milden Sommerwind.

In der Tat ist der Passatwind der verlässlichste aller Winde. Seit Jahrhunderten trägt er Schiffe über den Atlantik, lenkt Handelsrouten und nährt die Sehnsucht nach fernen Küsten. Wer ihm folgt, segelt nicht einfach irgendwohin – er folgt einer Strömung aus warmer Luft, die den Ozean seit Jahrtausenden in Bewegung hält.

Der Name „Passat“ stammt vom portugiesischen passar, was so viel bedeutet wie „vorüberziehen“ oder „passieren“. Und genau das tut dieser Wind: Er zieht. Monatelang, gleichmäßig und verlässlich.

Der Nordostpassat entsteht aus dem Druckgefälle zwischen dem subtropischen Hochdruckgürtel und der innertropischen Konvergenzzone. ©BLAUWASSER.DE

Der Passatwind bildet einen Windgürtel rund um den Globus

Der Passatwind bildet einen breiten Windgürtel, der beiderseits des Äquators den Globus umspannt. Wie der Meltemi ist auch der Passatwind ein synoptischer Wind, also das Ergebnis einer stabilen Großwetterlage.

Auf der Nordhalbkugel entsteht der Passatwind aus dem Zusammenspiel von Hitze und Höhe. Über dem Äquator steigt die stark erwärmte Luft auf und erzeugt einen breiten Tiefdruckgürtel, die innertropische Konvergenzzone. In den Subtropen hingegen sinkt kühlere, schwerere Luft ab und bildet den Hochdruckgürtel, aus dem das Azorenhoch hervorgeht. Zwischen beiden beginnt die Luft am Boden zu strömen – vom Hoch zum Tief, von den Subtropen in Richtung Äquator.

Doch die Erde rotiert, und diese Drehung lenkt die bewegte Luft auf der Nordhalbkugel nach rechts ab. Aus der ursprünglich südwärts strömenden Luft wird dadurch ein Nordostwind: der Passat. Was am Ende spürbar bleibt, ist ein stetiger, warmer Wind, der scheinbar aus dem Nichts kommt, in Wahrheit aber Teil eines gewaltigen atmosphärischen Förderbands ist, das den Tropenraum rund um den Globus antreibt.

Entspanntes Segeln im Passatwind. ©Sönke Roever

Der Passatwind „atmet“ mit den Jahreszeiten – verschiebt sich im Winter etwas südwärts und im Sommer nordwärts – bleibt aber stets präsent. Besonders stabil ist er im Winterhalbjahr, wenn das Azorenhoch kräftig und beständig ist.

Der alte Seglerspruch, man müsse erst so weit nach Süden segeln, „bis die Butter schmilzt“, bevor man nach Westen abdreht, beschreibt diesen Sachverhalt besser als jede Wetterkarte. Erst südlich der Kanaren beginnt der eigentliche Passatgürtel, jenes Band verlässlichen Winds, das den Atlantik in eine natürliche Autobahn verwandelt. Befindet man sich im Passat, ist ein „Umdrehen“ kaum mehr möglich. Wer im Passatwind nach Westen segelt, der muss auch über den Atlantik.

Der Passatwind weht recht konstant

Was den Passatwind so außergewöhnlich macht, ist nicht nur seine Richtung, sondern seine Disziplin. Besonders in den Wintermonaten (November bis März) erreicht der Passatwind über dem Atlantik seine stabilste Ausprägung. Er weht meist mit vier bis sechs Beaufort (15 bis 25 Knoten), in Böen und Squalls auch darüber. Flauten sind in der Passatzone selten, Starkwindphasen aber ebenfalls ungewöhnlich.

Der Passatwind gilt als Schönwetterwind. Seine Luft ist trocken, die Sicht klar, und die Wellen folgen meist einem langen, gleichmäßigen Rhythmus. Nur selten ziehen Schauerwolken durch. Charakteristisch für die Passatregion sind die typischen Passatwolken: flachbasige Cumulus humilis, die in gleichmäßigen Reihen – sogenannten Wolkenstraßen – über den Himmel ziehen. Sie entstehen, wenn die warme, feuchte Luft des Passatwinds über der Meeresoberfläche leicht aufsteigt und dabei an der Inversion, einer stabilen Luftschicht in rund 1.500 Metern Höhe, gedeckelt wird. So können sich keine hohen Gewitterwolken entwickeln, und der Himmel bleibt meist klar bis leicht bewölkt – das typische Passatwetter.

Passatwind-Wolken aus dem Flugzeug betrachtet. ©Sönke Roever

Oberhalb dieser Inversion fließt die Luft in großer Höhe wieder Richtung Subtropen zurück. Dieser geschlossene Kreislauf, geprägt durch Aufsteigen am Äquator und Absinken in den Subtropen, bildet die Hadley-Zirkulation – das vertikale Grundgerüst der tropischen Atmosphäre. Während der Bodenpassat den Ozean überstreicht, läuft in der Höhe der unsichtbare Gegenstrom zurück Richtung Subtropen. Der Passatwind ist also kein lokales Wetterphänomen, sondern ein global arbeitendes Uhrwerk.

Diese stabile Druckverteilung sorgt für die sogenannten „tradewinds“ – die Handelswinde –, ohne die der Welthandel der Segelschifffahrtszeit kaum denkbar gewesen wäre.

Cumuluswolken am Horizont kündigen den Passatgürtel an. ©Johannes Erdmann

Diese Anzeichen deuten auf einen kräftigen Passatwind hin

  • Gleichmäßiger Luftdruck um 1015–1020 hPa
  • Cumulus-Wolken mit flacher Basis, die aus Osten ziehen
  • Konstanter Wind aus Ost bis Nordost (nördliche Hemisphäre)
  • Trockene, warme Luft mit klarer Sicht
  • Dünung aus Nordost mit langen, sanften Wellen

Sobald die Luftfeuchtigkeit zunimmt und die Wolkenbasis tiefer wird, nähert man sich meist der Intertropischen Konvergenzzone.

Der Passatwind schiebt das Ozeanwasser vor sich her

Der Passatwind schiebt nicht nur Segelyachten über Ozeane, sondern setzt ganze Meeresmassen in Bewegung. Entlang der afrikanischen Küste fließt der Kanarenstrom nach Süden, ein kalter Meeresstrom, der die Luft darüber stabilisiert und damit das Azorenhoch und den Passatwind gleichsam füttert. Weiter südlich treibt der Passatwind selbst das Oberflächenwasser des Atlantiks nach Westen und formt daraus den Nordäquatorialstrom. Diese Strömung kann Yachten mit bis zu anderthalb Knoten unterstützen und macht den südlichen Nordatlantik für Segler nicht nur wind-, sondern auch strömungstechnisch zu einem Einbahnstraßensystem.

Auf dem Weg zum Äquator wird die Luft durch die Erdrotation nach rechts abgelenkt – und weht so als stetiger, warmer Wind aus Nord- oder Südost. ©BLAUWASSER.DE

Wo Wind und Strömung in dieselbe Richtung laufen, verlängert sich die Wellenform. Die See wirkt weicher, länger, sanfter. Auch wenn die Wellen häufig Höhen von drei oder mehr Metern annehmen, so wirkt dies nicht so unangenehm wie in manch einem anderen Revier, weil die Yachten von den langen Wellen sanft angehoben und abgesenkt werden.

Wo jedoch Wind und Strömung aufeinanderprallen, wie im Bereich der Randzonen oder Gegenströmungen, baut sich eine steilere See auf, die Yacht und Crew stärker belastet. Der Atlantik verhält sich daher weniger wie eine Badewanne, sondern eher wie ein Fluss: Er fließt, beschleunigt, bremst, verwirbelt.

Hohe Dünung im Passatwind macht das Leben an Bord keineswegs unangenehm, weil die Wellen überaus lang sind. ©Johannes Erdmann

Der Passatwind erzeugt Dünung

Die majestätische, lange Atlantikdünung entsteht nicht unter dem Passatwind selbst, sondern häufig viele tausend Seemeilen entfernt, in den tiefen Sturmtiefs des Nordatlantiks. Dort, wo starker Wind über Tage hinweg auf gewaltigen Wasserflächen angreift, bilden sich Wellen, die sich in runden, regelmäßigen Linien vom Entstehungsort lösen und über den Ozean ausbreiten. Diese Dünung reist nahezu verlustfrei durch das ganze Ozeanbecken, oft deutlich schneller als die Wettersysteme, die sie erzeugt haben.

So kann es passieren, dass in der Passatzone der Wind aus östlicher Richtung weht, die Dünung jedoch aus Nordwest heranrollt. Der Atlantik speichert Energie und gibt sie verzögert frei. Die Dünung ist häufig das Echo eines Sturms, der längst hinter dem Horizont verschwunden ist.

Bei einer Atlantiküberquerung im Passatgürtel sind häufig nur drei Wegpunkte nötig: Nordwesten der Kapverden, halber Weg rüber und Landfall Karibik. ©Johannes Erdmann

Die Kurswahl auf dem „richtigen“ Breitengrad im Passatwind

Der beste Passatkurs für Atlantiküberquerungen liegt zwischen 12 Grad und 18 Grad Nord. Der obige Spruch „bis die Butter schmilzt“ ist also ernst gemeint, denn erst derart weit im Süden ist der stabilste Windgürtel erreicht.

Segeln im Passatwind – ein Dauertest für das Boot

Passatsegeln ist kein Urlaubssegeln. Wochenlanger achterlicher Wind legt sich nicht sanft an das Material, sondern arbeitet daran. Segel werden über Tage in derselben Stellung gefahren, Leinen bleiben unter Dauerlast, das Rigg wird nie entlastet. Wer glaubt, der Passatwind sei sanft zur Ausrüstung, der täuscht sich. Sein Verschleiß ist leise, gleichmäßig – und gnadenlos.

2.800 Seemeilen von den Kanaren bis in die Karibik sind so viele Seemeilen, wie der durchschnittliche Ostseesegler in fünf Jahren zurückliegt – und nicht häufig sind bei Ankunft in der Karibik Reparaturen an Segel und Leinen zu tätigen. Dabei hat kein Sturm dem Boot zugesetzt, sondern die Gleichmäßigkeit. Der Passatwind zerstört nicht spektakulär – er arbeitet still.

Große Vorsegel, Parasailor oder Gennaker beschleunigen das Boot zwar, doch sie gehören mit Respekt behandelt. Bei Tag ein Fest, bei Nacht ein Risiko. Wer sie einsetzt, muss bereit sein, sie schnell bergen zu können, sobald sich das Wetter ändert. Denn im Passatwind ist nicht der Sturm gefährlich – der so gut wie nie auftritt –, sondern die Überraschung.

Auf einer Atlantiküberquerung legt eine Yacht binnen eines Monats so viele Seemeilen zurück wie ansonsten in einem Jahr. Das bleibt nicht ohne Spuren. ©Johannes Erdmann

Die Nutzung von Autopiloten beim Segeln im Passatwind

In 98 Prozent der Atlantiküberquerungen übernimmt der Autopilot oder die Windfahne das Steuer. Doch was normalerweise ein Hilfsmittel ist, wird hier zum Überlebenswerkzeug. Monotone Kursführung über Tage, Kurskorrekturen in jeder Welle – der Verschleiß ist enorm. Erfahrene Segler verlassen sich nie auf ein einziges System. Häufig ist ein Reserve-Autopilot an Bord, manchmal sogar umschaltbar installiert – und auch Windfahnen werden häufig zum Stromsparen oder als Backup mitgeführt. Wer im Passatwind keinen Plan B hat, wird sich früher oder später einen einfallen lassen müssen – unter ungleich schlechteren Bedingungen.

Squalls – das grimmige Gesicht des Passatwinds

Auch der freundlichste Wind trägt bisweilen dunkle Züge. Einzelne Schauerzellen entstehen aus lokaler Feuchtigkeit, ziehen rasch heran und bringen teils heftige Böen, vor allem auf dem letzten Drittel der Atlantiküberquerung. Man erkennt sie tagsüber an dunklen Wolkenbasen, fallenden Regenfahnen und einem spürbaren Temperaturabfall. Wer ihnen begegnet, sollte vorbereitet sein. Ein rechtzeitig gerefftes Groß, klare Wachsamkeit und ein aktiver Blick aufs Radar machen den Unterschied zwischen kurzer Aufregung und echtem Problem. Auch nachts kommen Squalls unangekündigt, aber sind auf dem Radargerät zu erkennen – sofern es die ganze Zeit mitläuft. Manche Segler fahren deshalb mit reduziertem Großsegel durch die Nacht, um im Falle eines Squalls lediglich die Genua etwas einrollen zu müssen.

Viele Yachten segeln im Schmetterling über den Atlantik. Weil das Boot in der hohen Dünung allerdings stark schlingert, ist zu jeder Zeit ein Bullenstander Pflicht. ©Johannes Erdmann

Die Gefahr der Patenthalse beim Segeln im Passatwind

Segelt das Boot nicht mit Passatsegeln, sondern mit konventioneller Schmetterling-Besegelung – was die meisten Crews tun –, besteht im Passatwind ständig die Gefahr einer unkontrollierten Halse. Wenn der Autopilot beim Surf von einer besonders hohen Welle nicht rechtzeitig korrigiert, kann es bereits passieren. Deshalb ist auf der Atlantiküberquerung ein Bullenstander jederzeit nötig. Besonders in der Nacht lohnt es sich, lieber ein paar Grad Höhe zu verschenken, als das Risiko einzugehen, dass sich der Großbaum mit Gewalt seine Richtung sucht.

Die nördliche Randzone des Passatwinds – der steinige Eintritt in den Traumwind

Der Passatwind beginnt nicht immer plötzlich. Zwischen Madeira und den Kanaren ist er launisch, zwischen Azoren und Afrika unentschlossen. Hier streifen atlantische Tiefausläufer die eigentlich stabile Passatzone, bringen Böen, Wolken und Regen. Viele Segler berichten, dass nicht der Ozean zur Karibik herausfordernd war, sondern der Weg hinein in diese scheinbar friedliche Welt aus blauem Himmel.

Im Passatgürtel selbst sind Windaussetzer selten. Wer hingegen an den Randzonen in eine Flaute gerät, muss sich gedulden – oder den Diesel zur Hilfe nehmen. ©Johannes Erdmann

Der Passatwind weht nicht überall gleich

So beständig der Passatwind scheint, so unterschiedlich tritt er auf. Vor den Kanaren peitscht er durch Düseneffekte zwischen den Inseln, vor den Kapverden läuft er oft wie ein Uhrwerk. In der Karibik wird aus dem freundlichen Ostwind mitunter ein kräftiger Dauerbläser, und im Windschatten von Inseln können chaotische Kreuzseen entstehen.

Zum Ende der Atlantiküberquerung können immer häufiger Squalls auftreten. Gut eingerefft bescheren sie eine Rauschefahrt. ©Johannes Erdmann

Christoph Kolumbus kannte weder Satellitenbilder noch Isobaren, doch er richtete sich nach dem Wind. Seine Route über die Kanaren war kein Umweg, sondern eine Abkürzung. Er segelte nicht der Küste nach Westen hinterher, sondern tauchte in das unsichtbare Förderband ein, das ihn in die Neue Welt tragen sollte. Seine Mannschaft hielt ihn für verrückt, doch die Geschichte gab ihm recht.

Der Passatwind im Steckbrief

Allgemeine Infos zum Passatwind

  • Wo? Tropische Ostwinde zwischen 30 Grad Nord und 30 Grad Süd
  • Was? Synoptischer Wind, Teil der globalen Hadley-Zirkulation
  • Woher? Nordhalbkugel: Nordost; Südhalbkugel: Südost
  • Wie stark? 15 bis 25 Knoten, in Böen bis 30 Knoten
  • Wann? Ganzjährig, stabilste Phase von November bis März
  • Wie lange? Konstante Strömung über Wochen bis Monate

Typische Werte im Passatwind

  • Wind 15–25 Knoten
  • Böen bis 30 Knoten
  • Wellenhöhe 1,5–3,5 Meter
  • Strömung bis 1,5 Knoten
  • Regen selten
  • Gewitter ist eher die Ausnahme

Die beste Jahreszeit für das Segeln im Passatwind

Von November bis März herrschen optimale Bedingungen vor. Im April ist der Passatwind stabil. Von Mai bis Oktober ist er weiter nördlich labiler.

Typische Merkmale des Passatwinds

  • Trockene, warme Luft
  • Gleichmäßige Windrichtung
  • Lange, sanfte Dünung
  • Klarer Himmel mit Cumuluswolken
  • Geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit
Entspanntes Segeln im Passatwind, so soll es sein. ©Sönke Roever

Fazit

Der Passatwind ist das Sinnbild des tropischen Segelns – stetig, warm und verlässlich. Er hat Entdecker über Ozeane getragen, Handel ermöglicht und Seglern auf der ganzen Welt unvergessliche Reisen beschert. Wer den Atlantik mit ihm überquert, versteht, warum dieser Wind bis heute als der „Traumwind“ der Seefahrt gilt.

Doch er ist kein Schönwetterwind. Er ist ein System. Wer ihn als freundlichen Begleiter unterschätzt, segelt unvorbereitet. Wer ihn versteht, kommt weit – stetig, sicher und oft schneller als gedacht. Er trägt nicht nur Yachten über Ozeane, sondern verbindet für viele Segler zwei Kontinente.

Mehr zum Thema

Wind-Portrait: die Bora (Mittelmeer) für Segler erklärt

Die Bora, ein kaltluftgetriebener, ablandiger Fallwind, ist oftmals heftig und unberechenbar. Viele Segler fürchten den Starkwind an der kroatischen Adriaküste. Dieses Wind-Portrait verrät, wie ihr euch der Bora entziehen und euren Segeltörn in Kroatien genießen könnt.

Wind-Portrait: der Meltemi/die Etesien (Mittelmeer)

Seglern ist der Meltemi, auch Etesien genannt, als Schönwetterwind in der Ägäis bekannt. Doch der Starkwind kann zur Herausforderung werden. In diesem Wind-Portrait erfahrt ihr alle meteorologischen und topographischen Eigenheiten und welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden sollten.

Wind-Portrait: der Mistral (Mittelmeer)

Der Mistral ist ein stürmischer, ablandiger Wind, der vor allem zwischen der französischen Mittelmeerküste, den Balearen und Sardinien wütet. Was genau es mit diesem Wind auf sich hat und wie Segler auf ihn reagieren sollten, erklärt unser Wind-Portrait.

Wind-Portrait: Der Schirokko (Mittelmeer)

Der Schirokko, der „heiße Wüstenwind aus Süden“, gilt unter Seglern als meist manierlicher, aber schmutziger Wind im Mittelmeerraum. Neben den meteorologischen und topographischen Eigenheiten des Schirokkos erfahrt ihr in diesem Wind-Portrait, was ihr bei einem Segeltörn beachten solltet.

Die globalen Windsysteme der Erde – vom Profi erklärt

Die globalen Wettersysteme bestimmen den Segelwind und das Wetter. Wie sie entstehen und zusammenhängen, erklärt Meteorologe Dr. Michael Sachweh anschaulich in diesem Beitrag. Nicht verpassen!
Subscribe
Informiere mich bei
guest
0 Kommentare
Älteste
Aktuellste Likes
Inline Feedbacks
View all comments