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Sarah Britten
Sarah segelt, seit sie denken kann. Bereits als Baby war sie mit ihren Eltern auf der Familienyacht in der niederländischen Waddenzee unterwegs. Später führte sie ihre Leidenschaft für das Regattasegeln in verschiedene europäische Länder. Heute ist sie meist mit ihrem Hund Willi Wuff auf der Reinke 10M unterwegs, auf der sie einst ihre Liebe zum Meer entdeckte. 2025 erfüllte sie sich mit einer sechsmonatigen Segelreise von IJsselmeer über Nord- und Ostsee nach Schweden, auf die Ålands und nach Finnland einen Kindheitstraum. Ihr zweites Zuhause sind die niederländischen Gewässer rund um IJsselmeer, Waddenzee und Friesland.
Allgemeine Infos zum Hafen/Marina Spiekeroog
Spiekeroog – die ruhige unter den ostfriesischen Watteninseln – begrüßt seine Besucher im gemütlichen Hafen des Spiekerooger Segelclubs. Der Hafen liegt nur wenige Gehminuten vom Ort der Insel entfernt. Allgemein sind alle wichtigen Einrichtungen auf der Insel fußläufig zu erreichen.
Laut Seekarte wird das Fahrwasser zum Hafen bei Niedrigwasser auf einer Mindesttiefe von 0,8 Metern gehalten. Bei der Ansteuerung von der Nordsee kommend nimmt man Kurs auf die Otzumer Balje – ein Seezeichen, das vielen Seglern aus den Prüfungsfragen für den Sportbootführerschein See bekannt vorkommen dürfte. Von dort folgt man dem Tonnenweg über eine Barre. Hier ist – wie bei allen Nordseeinseln – sorgfältige Planung und gesunde Vorsicht angebracht. Die Position der Tonnen kann mehr oder weniger stark von der Seekarte abweichen. Bei Winden aus dem nördlichen Sektor und entsprechendem Wellengang kann die Barre unpassierbar werden.

Liegeplätze im Hafen/Marina Spiekeroog
Der Hafen verfügt über eine sehr gute Steganlage. Die Yachten liegen an Fingerstegen oder längsseits an der Betonpier. Der Hafen fällt bei Niedrigwasser teilweise trocken. Dann sinken die Yachten in den weichen Schlick des Hafens ein.

Hinweis: Das Foto vom Hafen ist Ende September entstanden. Hier sind die Ausleger an den Stegen schon für den Winter abgebaut. Im Laufe des Winters wird die gesamte Steganlage des Hafens abgebaut. Dann ist nur noch der Betonsteiger für Yachten verfügbar.
Im großen Hafenbecken legt mehrmals täglich auch die Inselfähre an. Dann kann es im Hafen kurz unruhig werden.
Infrastruktur rund um den Hafen/Marina Spiekeroog
Strom und Wasser sind auf den Stegen verfügbar. Das gut gepflegte Sanitärgebäude mit Duschen und Toiletten liegt unweit der Steganlage. Der Zugang erfolgt mit der beim Hafenmeister erhältlichen Karte.

Der Hafenmeister ist im Sommer in dem an Land stehenden ehemaligen Steuerhaus zu finden. Sollte niemand vor Ort sein, kann die Hafengebühr über hinterlegte Briefumschläge entrichtet werden.
Auf der Insel gibt es zwei gut sortierte Supermärkte. Im kleinen Ortskern gibt es darüber hinaus einige Geschäfte, die zum Bummeln einladen und verschiedene Restaurants, in denen für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Sehenswertes rund um den Hafen/Marina Spiekeroog
Auf Spiekeroog gibt es – bis auf wenige Ausnahmen – keine Autos. Auf der Insel ist alles fußläufig erreichbar und es geht ruhig und beschaulich zu. Mit der Ankunft setzt direkt ein Gefühl der Entschleunigung ein.

Wie auf allen Watteninseln laden die endlosen Strände zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Spiekeroog ist darüber hinaus nachts einer der dunkelsten Orte Deutschlands und seit 2021 als „International Dark Sky Community“ zertifiziert. Eine gute Gelegenheit, mal wieder einen Blick auf die Milchstraße zu erhaschen.

Hinweis: Hast du noch eine Ergänzung oder einen Tipp zu diesem Ort? Oder zu einem anderen im Revier? Dann schreibe uns und hilf mit, diese Infos aktuell zu halten. Entweder hier bei den Kommentaren oder schicke uns eine Mail.





















