Hoorn

Von Michael Amme

Freier Journalist und Fotograf, der seit über 20 Jahren Revierreportagen in allen Charter-Destinationen der Welt produziert. Er kann auf die Erfahrung von mehr als 100 Charter-Törns und Boots-Übernahmen zurückgreifen. Zudem haben ihn viele Blauwasserreisen und seine Tätigkeit als Charter- und Überführungsskipper rund um den Globus geführt. Michael Amme ist Referent auf dem Charter-Seminar, das jährlich im Rahmen der Messe boot Düsseldorf stattfindet.

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Hoorn ist eine der ganz großen Perlen im Markermeer

Ja, die Vergangenheit als reiche Handelsstadt ist nicht zu übersehen. Der mittelalterliche Turm Hoofdtoren zeugt davon, die Giebel der Kaufmannshäuser am Hafen, der Sitz der Westindischen Compagnie, das Rathaus und die alte Stadtwaage.

Viel bekannter aber ist der Name der Stadt als Namensgeber des wohl berüchtigten Kaps der Welt: Kap Hoorn. Warum? Weil Willem Shouten, ein Sohn der Stadt, 1616 als erster Südamerika umrundete und dem stürmischen Kap den Namen seiner Heimatstadt gab.

Die drei Schiffsjungen von Hoorn hauchen der alten Seefahrttradition des Ortes Leben ein.

Spätestens damit wird klar: Seefahrt, Fischerei, Handel und Schiffbau sind der Stadt in die Wiege gelegt und machen den Ort für Segler zu einem der attraktivsten Ziele des Markermeers.

Die Liegeplätze im Binnenhafen stehen allen Besuchern zur Verfügung.

Die Lage hat schon in alten Tagen dazu geführt, dass der Ort vom Seehandel profitiert hat. Zwölf Werften hat es einst gegeben, einen schwunghaften Aal-Handel mit London, dazu wurden Ziegel, Steine und Tonwaren hergestellt.

Heute werden im Stadtzentrum alle Güter des täglichen Bedarfs gehandelt.

Wertvolle Tipps für Hoorn

Liegeplatz: Am schönsten ist es im Binnenhafen im Zentrum, die Schleuse ist immer geöffnet. Wer in der Hochsaison aber keine Lust hat, im Päckchen zu liegen, steuert einfach einen der beiden nahen Yachthäfen an. Oder noch ruhiger: Hinter dem Wellenbrecher gibt es einen städtischen Ankerplatz.

Die beiden Yachthäfen der Stadt bieten ruhige und zentrumsnahe Liegeplätze.

Essen & Trinken: Im Café Turf mit Kinderspielecke im Zentrum werden auch Salate, Suppen und belegte Brote serviert. Am Hafen bietet das De Volendammer eine urig-gemütliche und maritime Atmosphäre.

Das Café Turm im Zentrum von Hoorn bietet ein gemütliches Ambiente.

Erkunden: Im Westfries Museum kann man mit einer Virtual Reality Brille die Geschichte des Goldenen Zeitalters der Stadt erfahren.

Die alten Kaufmannshäuser in Hoorn zeugen von der großen Vergangenheit.

Für Familien: Ein Muss: auf der „Halve Moaen“, einem Dreimast-Aufklärungsschiff von 1606, das Leben der Seeleute aus dem 17. Jahrhundert erkunden oder einen Ausflug mit der alten Dampfeisenbahn nach Medemblik unternehmen.

Der alte Dreimaster HALVE MOAEN kann auch besichtigt werden.

Nicht verpassen: Im Juli findet im Rahmen der Wasserwochen ein buntes Unterhaltungsprogramm statt. Mit Wettkämpfen auf dem Wasser, Musik, Budenzauber und einem Nautikmarkt.

Der Yachthafen von Hoorn liegt ebenfalls ganz nah am Zentrum.

Hinweis: Hast du noch eine Ergänzung oder einen Tipp zu diesem Ort? Oder zu einem anderen im Revier? Dann schreibe uns und hilf mit, diese Infos aktuell zu halten. Entweder hier bei den Kommentaren oder schicke uns eine Mail.  

Weitere Liegeplätze in Holland

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