Segeln an der Côte d‘Azur – Frankreichs blaue Wunder

Von Karen Amme

Karen Amme schreibt als freie Journalistin für Zeitschriften, Tageszeitungen und Fachmedien, außerdem unterrichtet sie als Dozentin den journalistischen Nachwuchs. Die Liebe zum Meer hat sie zunächst unter Wasser als Taucherin entdeckt. Die Liebe zum Segeln entfachte ihr Mann – zuerst auf einer dreimonatigen Segelreise rund Italien, dann auf mehr als 50 Chartertörns in ganz Europa und der Karibik.

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Auf der Route liegen Häfen wie St. Tropez, Cannes, Monaco und Nizza

Für manche Menschen hat Simon überhaupt keinen Blick. Er sitzt auf einer Bank am Hafen, streicht das dunkle Haar zurück, rückt die Sonnenbrille zurecht und sortiert die Vorbeischlendernden in zwei Schubladen: berühmt oder nicht. Vor ihm liegt der Yachthafen von St. Tropez, in dem Hunderte Segel- und Motoryachten vertäut liegen. „Hier kommt eigentlich jeder vorbei“, sagt er leise. „Und heute”, das weiß Simon Dubois aus sicherer Quelle, „heute soll Christiano Ronaldo kommen. Und vielleicht auch Penelope Cruz.”

Im Sommer drängen sich die Megayachten im kleinen Hafenbecken des ehemaligen Fischerdorfes St. Tropez.

Simon Dubois ist Paparazzo und regelmäßig in St. Tropez, weil in St. Tropez regelmäßig Prominente über die schmale Hafenpromenade flanieren. Jede Menge Leute aus dem internationalen Showbusiness hat er hier schon vor die Linse bekommen. Manche wohnen in ihren Millionen-Anwesen, von denen sich einige über dem Dorf im dichten Grün verstecken. Andere sind auf Megayachten im Hafen.

Die Hafenpier ist gleichzeitig Flaniermeile, auch für die Schönen und Reichen.

Ob man hier auch als Normalsterblicher segeln kann, ohne sich pausenlos wie ein armer Schlucker zu fühlen, noch dazu in der Hochsaison? Und: Wird man in den Häfen einen Liegeplatz finden? Die Antworten zu finden ist unser Plan.

Der große Charterhafen des Reviers heißt Bormes les Mimosas

Rückblick. In Bormes les Mimosas hatten wir unsere Charteryacht von Kiriacoulis Mediterranean übernommen, eine Bavaria Cruiser 46 namens BACHI-BOUZOUK. Wir hatten eingekauft und eingeräumt, die Hitze lastete schwer über dem Hafen und unserer Yacht. So waren wir froh, am nächsten Morgen endlich die Leinen loswerfen zu können. Wir wollten aufs Meer hinausfahren, eine frische Brise suchen, erst einmal durchatmen.

Sonne, Meer und blauer Himmel sind die Zutaten eines Törns an der Côte d’Azur.

„Wir segeln Richtung Nordosten!“, gab mein Mann Michael nach einem Blick auf die Seekarte bekannt. Doch das registrierten Nora, 19, und Jakob, 16, da kaum noch – sie hatten sich bereits mit einer Bluetooth-Box auf dem Vordeck niedergelassen. An Steuerbord blieben die Iles d’Hyeres zurück, die drei goldenen Inseln, an Backbord zog die Küste der Côte d’Azur vorbei, die sich von Cassis bei Marseille bis Menton an der italienischen Grenze erstreckt.

Wendepunkt der Reise soll Monaco sein, der Hafen Port Hercule ist ein beliebtes Fotomotiv.

„In den nächsten Tagen wird alle paar Seemeilen ein Highlight vorausliegen“, sagte mein Mann: „Nachher der High-Society-Strand Plage de Tahiti von St. Tropez, in den nächsten Tagen Cannes, Antibes und Nizza. Und dann noch Monaco, das wird Jakob gefallen!“ Das Meer war tiefblau auf unseren ersten Seemeilen und wir waren beschwingt. Die Genua flatterte ein wenig im Wind, dann blähte sie sich auf und trieb uns voran – nach St. Tropez und ins Revier des Paparazzos Simon Dubois.

Im Hafen von St. Tropez gilt: first come – first serve

Liegeplätze kann man in St. Tropez nicht vorbestellen, das hatten wir schon in Erfahrung gebracht. Im Marina-Office verfährt man nach dem Prinzip „first come, first serve“, wer den Hafen ansteuert, kann anrufen und nachfragen. „Wenn St. Tropez voll ist, gibt es ja noch den Hafen von Port Grimaud ganz in der Nähe und auch das riesige Ankerfeld vor St. Tropez“, wusste der Skipper.

Im hinteren Teil der Bucht von St. Tropez liegt Port Grimaud, ebenfalls ein lohnenswerter Stopp.

Doch wir hatten Glück und bekamen die Zusage für einen der insgesamt 800 Liegeplätze. Kaum hatten wir die Hafenmole passiert, flitzten zwei Office-Mitarbeiter in Schlauchbooten heran, bugsierten uns in die Lücke, belegten gekonnt die Leinen und wiesen uns in perfektem Englisch an, uns im Hafenbüro anzumelden. Dann fuhren sie davon und nahmen die nächsten Leinen entgegen, dieses Mal von einer 60-Meter-Motoryacht.

Vom kleinen Fischerboot bis zur Megayacht findet im Hafen von St. Tropez jeder seinen Liegeplatz.

St. Tropez ist in Wirklichkeit nicht viel mehr als ein schmuckes Dörflein mit gerade einmal 6.000 Einwohnern. Doch mit seinem Ruf lockt es Scharen herbei, rund fünf Millionen sollen es Jahr für Jahr sein. Sie überfluten die postkartenschöne Altstadt, die jahrhundertealte Zitadelle, die Bars und die Restaurants, die sich um den Hafen reihen. Wir kaufen Pommes frites to go, flanieren die Hafenpromenade auf und ab und scannen die Menge nach Promis ab. „Den kennt man doch, oder?“, fragt Jakob zwischendurch und deutet möglichst unauffällig auf einen durchtrainierten Mittzwanziger, der lässig an der Reling einer Motoryacht lehnt.

Sehen und gesehen werden gehört mit zum Ritual entlang der Hafenpromenade von St. Tropez.

Später meint er, Javi Martinez entdeckt zu haben, einen spanischen Fußballer, der bei FC Bayern München spielt. „Ganz sicher war er das!“, behauptet er. Wir wandern weiter und staunen – über die vielen Menschen in diesem kleinen Ort, über die riesigen Yachten, über die Preise in den Restaurants. „Im Vergleich dazu gehen die 100 Euro für unseren Liegeplatz völlig in Ordnung“, findet mein Mann.

Azurblaues Meer und eine grüne Küste säumen den Weg nach Cannes

Am nächsten Morgen legen wir ab, lassen das volle Hafenbecken hinter uns und tasten uns durch die Bucht von St. Tropez, in der Hunderte Yachten ankern, viele mit Hubschraubern auf dem Oberdeck. Unser nächstes Ziel: Cannes. Wir motoren in der Flaute die schöne Küste entlang, nach einer Stunde kommt eine leichte Brise auf und kräuselt das azurblaue Meer. Wir setzen Segel und schalten die Maschine ab, schaukeln sanft voran und denken: Hier auf dem Meer ist die Côte d’Azur wie jede andere Küste auch!

Wer möchte, segelt auf dem Weg nach Cannes erst noch an den Iles de Lerins vorbei.

Dann liegt Cannes voraus, „da treiben sich bestimmt auch jede Menge Promis rum!“, meint Nora. Ein Anruf genügt, schon haben wir einen Liegeplatz, kurz darauf sind die Leinen fest. Zeit für einen Ausflug: Vorbei am großen Kino, in dem alljährlich die Filmfestspiele stattfinden, dann unter Palmen weiter, an schicken Boutiquen von Dolce & Gabbana, Gucci und Louis Vuitton vorüber. Wir bestaunen die 5-Sterne-Hotels und Menschen in extravaganter Kleidung. Und ziehen es vor, an Bord zu kochen: knusprige Hähnchenfilets aus dem Bordofen, dazu Reis und Currysauce.

Die Marina von Cannes liegt mitten im Zentrum und ist auf viele Besucheryachten eingestellt.
Gleich neben der Marina liegen der weite Strand und die Promenade von Cannes.

Ab jetzt liegen die Highlights fast in Sichtweite, als nächstes: Nizza. Hier gibt es keine typische Mittelmeermarina, kein Hafenbecken mit Hunderten Liegeplätzen. „Hier ist man gar nicht so sehr auf Besucheryachten eingestellt“, sagt Michael, während er langsam durch den kleinen Hafen tuckert. An Backbord gleiten Megayachten vorüber, an Steuerbord Schwimmstege mit Vereins- und Dauerliegern. Zwischen ihnen finden wir den uns am Telefon zugewiesenen freien Platz, vertäuen unsere BACHI-BOUZOUK und bewundern die prunkvollen Fassaden der alten Häuser.

Die wenigen Gastliegeplätze im alten Hafenbecken von Nizza sind zentral gelegen.

Nizza ist anders: städtisch, einheimisch, unaufgeregt

Am Abend und auch am nächsten Morgen nehmen wir unsere Umgebung unter die Lupe: die sieben Kilometer lange Uferstraße zum Beispiel – die Promenade des Anglais – mit ihrer sandigen Strandpromenade. Einen zauberhaften kleinen Antikmarkt ganz in der Nähe des Hafens. Die bunte Architektur, die vielen kleinen Plätze, die Restaurants und die Bars.

Der Strand und die Promenade des Anglais sind nur zehn Minuten vom Hafen entfernt.

Nizza ist zauberhaft, mondän und südländisch, denke ich, während ich in einer kleinen Bar am Hafen in ein Croissant beiße. „Hier könnte ich noch ein paar Tage bleiben“, sage ich zu meinem Mann, „hier ist es so unaufgeregt und authentisch.“ Doch wir müssen weiter, erinnert er mich. Der Rest der Côte d’Azur wartet.

Herrliche Plätze, Gassen, alte Häuser und Cafés machen den Stadtrundgang durch Nizza sehenswert.

„Als nächstes steuern wir das Cap Ferrat an“, verkündet mein Mann, während er das Groß dichtholt und die Maschine ausschaltet. „Das liegt gleich da vorne.“ Keine halbe Stunde später fällt der Anker in sechs Meter tiefes Wasser. Man sieht Seegrashalme, die in den Wellen wippen, und den sandigen Boden. Ich lasse meine Blicke über das Cap Ferrat wandern, das wie ein langgestreckter Finger ins Meer hineinragt. Plüschgrüne Hügel steigen empor, in denen sich exklusive Villengrundstücke verstecken. Die Villa Ephrussi de Rothschild zum Beispiel, ein Palast inmitten eines subtropischen Gartens mit Skulpturen und Springbrunnen.

Klar, an der Küste der Côte d’Azur gibt es auch Badebuchten zum Ankern wie hier am Cap Ferrat.

Überhaupt: Es gibt viele schöne Ankerplätze an der Côte d’Azur, zum Beispiel auf der Île Saint-Honorat, die zu den Îles de Lerins zählt. Hier kann man auf einem Katamaran Pizza bestellen und einen Landausflug zum zauberhaften Zisterzienserkloster machen. Auch St. Tropez bietet tolle Ankermöglichkeiten, zum Beispiel vor dem Plage de Pampelonne, einem der schönsten Puderzuckerstrände Südfrankreichs. Ebenfalls ein echtes Highlight: ein Ankerstopp am einsamen Cap Taillat.

Très chic geht es an dem feinsandigen Promibadestrand Plage de Pampelonne nahe St. Tropez zu.

Monaco – der mondäne Wendepunkt der Reise

Auch Jakob liebt das Meer und die Ankerbuchten, „jetzt wird es aber Zeit, dass wir endlich nach Monaco fahren!“, sagt er irgendwann. Voraus liegen gerade mal fünf Seemeilen azurblaues Meer. Unsere BACHI-BOUZOUK tanzt schwungvoll über kleine Wellenberge. Gischt spritzt. Gurgelnd huschen kleine Wellen an den Luken vorbei. „Wir machen fast neun Knoten“, ruft der Kapitän vom Steuer, während ich einen Snack vorbereite.

Der Port de Fontvieille liegt geschützt hinter hohen Felswänden im Zentrum Monacos.

Wer in Monaco festmachen möchte, muss bei der Société d’Exploitation des Ports de Monaco nachfragen. Sie entscheidet, wer wo anlegt – und schickt uns in den Port de Fontvieille, ein hinter einer steilen Felsküste herrlich ruhiges Hafenbecken. Von hier aus ist es nur einen Katzensprung bis in den Port Hercule mit seinen Megayachten, bis zum mittelalterlichen Palast der Grimaldis und auch bis zum Ozeanographischen Museum. Das alles wandern wir ab, auch Teile des Circuit de Monaco, auf dem jährlich die der Große Preis von Monaco ausgefahren wird.

Der zentrale Place du Palais von Monaco liegt oben auf einem Felsen.

Jakob ist beeindruckt vom Monacos Schloss und den Yachten, mehr aber noch von den Sanitäranlagen unseres Hafens: „Das müsst ihr euch angucken!“, begeistert er sich. „Da gibt es Handtuchwärmer, eine Regendusche und Waschbecken aus Marmor.“

Fast wie im Sternehotel: die Sanitäranlage des Port de Fontvieille in Monaco

Der letzte Abend. Wir liegen nur eine halbe Seemeile von unserem Ausgangshafen entfernt im Schatten des Cap Benat, einer schroffen Felsnase, auf der Macchia ihre Wurzeln in groben Stein krallt. Man hört die Wellen ans sandige Ufer spülen, vom Ufer weht ein Cocktail aus Eukalyptus, Thymian, Pinien und Honig zu uns herüber. Rundherum nur stachelbeergrün und blaubeerblau.

Von Land aus ist dieser Teil des Cap Bernat nur den wohlhabenden Anwohnern zugänglich.

Die Côte d’Azur ist eine Reise wert – selbst im Hochsommer

„Einfach zauberhaft!“, sage ich mehr zu mir selbst als zu meiner Familie. Und dann lauter: „Natürlich kann man hier auch als Normalsterblicher segeln, eigentlich muss man sogar mal an der Côte d’Azur segeln.“ Mein Mann nickt zustimmend und ergänzt, „auch wenn es jetzt in der Hochsaison hin und wieder ziemlich voll ist. Aber man kann ja immer in die nächste Ankerbucht segeln.“ Jakob setzt an zu einem letzten Sprung ins Wasser, dann hält er kurz inne, dreht sich um und sagt: „Außerdem sind die Yachten echt beeindruckend – und hier machen richtig viele Promis Urlaub.“ Dann springt er – und ruft: „Ich glaube, ich werde vielleicht Paparazzo!“

An der Côte d’Azur gibt es viel mehr als nur schöne Frauen und teure Kleider zu entdecken.

Charter

Das Charterangebot in Südfrankreich ist sehr umfangreich, viele nationale und internationale Flottenbetreiber bieten ein großes Spektrum von Yachten an. Eines der Charterzentren ist der Hafenort Bormes les Mimosas unweit von Toulon (etwa auf halber Strecke zwischen Marseille und Nizza). Von hier kann man auf einem Wochentörn problemlos die Küste der Côte d‘Azur bis zum 60 Seemeilen entfernten Monaco besegeln. Genau hier hat auch die Charterfirma Kiriacoulis Mediterranean ihren großen Stützpunkt. Der Flughafen von Nizza ist etwa 130 Kilometer vom Hafen entfernt.

Flotte und Preisbeispiel
Insgesamt stehen auf der Kiriacoulis-Basis in Bormes les Mimosas 32 Yachten von 36 bis 55 Fuß zur Verfügung, darunter 9 Katamarane. Eine Yacht vom Typ Sun Odyssey 41.9 kostet zwischen 2.040 Euro in der Nebensaison und 4.420 Euro in der Hauptsaison – zuzüglich Endreinigung (150 Euro), Außenborder (80 Euro/Woche), Bettwäsche (10 Euro/Person) und Starter pack (40 Euro). Alle Angaben beziehen sich auf die Saison 2020. Hier geht es zu den aktuellen Verfügbarkeiten und Preisen.

Weitere Infos und Buchung
Das zentrale Buchungsbüro mit englischsprachiger Beratung sitzt in Athen.
Telefon: +30 210 9886187
E-Mail: charter@kiriacoulis.com
Internet: www.kiriacoulis.com

Die Pier mit den Charteryachten von Kiriacoulis in Bormes les Mimosas kann mit dem Auto befahren werden.

Diese Charter-Agenturen helfen dir, eine Yacht zu finden

Für eine deutschsprachige Beratung und die zuverlässige Buchung von Charteryachten in Südfrankreich können diese Firmen behilflich sein:

Diese Anbieter betreiben vor Ort einen Stützpunkt

Große und kleine, nationale und internationale Flottenbetreiber bieten in Südfrankreich moderne Yachten an. Unter anderen betreiben diese Firmen vor Ort ihren eigenen Stützpunkt.

Weitere Infos zum Revier

Das Revier

Die gesamte Côte d’Azur erstreckt sich von der italienischen Grenze bis fast nach Marseille (etwa 120 Seemeilen). Die Distanz zwischen dem Charterhafen Bormes-les-Mimosas und Monaco beträgt 60 Seemeilen, an diesem Küstenabschnitt befinden sich auch alle bekanntesten Ziele wie St. Tropez, Cannes, Nizza oder Antibes.

Navigation

Das Revier stellt keine besonderen Herausforderungen, es gibt kaum Strömungen und keine Gezeiten und Seezeichen sind ausreichen vorhanden.

In den Sommermonaten kann meist mit entspannten Segelbedingungen an der Côte d’Azur gerechnet werden.

Wind und Wetter

In den Sommermonaten entstehen am Nachmittag oft thermische Seewinde aus Ost bis Südost mit drei bis vier Windstärken. Der Mistral aus Nordwest kann, insbesondere in der Nebensaison, auch Starkwind bringen.

Häfen und Ankerplätze

Die Dichte an Häfen ist enorm hoch, die Kommunikation ist auch auf Englisch unproblematisch und die Kosten sind keinesfalls höher als in anderen Destinationen des westlichen Mittelmeers. Freies Ankern ist von wenigen Ausnahmen abgesehen überall möglich, Muringfelder sind die Ausnahme.

Trotz der großen Dichte an Häfen und Yachten gibt es auch einsame und unbebaute Buchten.

Literatur

„Mediterranean France and Corsica Pilot” von Rod & Lucinda Heikell, Verlag Imray.

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