Raymarine setzt bei der Navigation mit der neuen ClearCruise AR Technologie auf „Erweiterte Realität“.

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„Erweiterte Realität“ nun auch beim Segeln

Die sogenannte „Erweiterte Realität“ (kurz AR – das steht für Augmented Reality) ist bei vielen Apps auf dem Smartphone eine beliebte Funktion. Sie erlaubt eine erweiterte Realitätswahrnehmung, indem umfangreiche Informationen über die unmittelbare Umgebung in Echtzeit visualisiert werden. Mit ClearCruise AR setzt Raymarine, einer der führenden Hersteller von Marineelektronik, nun auch bei der Navigation auf diese neue Form der Umgebungs-Wahrnehmung, indem Navigationsdaten mit Bildern der realen Welt kombiniert werden.

Schiffe mit AIS-Signal werden optisch in das Kamerabild integriert.

Mit Kamera und Navigationsdaten gelingt der Durchblick

Segler, die an Bord ein Raymarine Axiom-Multifunktions-Display (MFD) in Kombination mit einer Kamera einsetzen, können die neue Technologie nutzen. Dabei werden auf dem Display im Kamerabild Navigation-Daten dargestellt – beispielsweise Informationen zu anderen Verkehrsteilnehmern (sofern sie ein AIS-Signal aussenden) oder auch Seezeichen. In viel befahrenen Gewässern oder unbekannten Seegebieten kann dies eine wertvolle Hilfe sein.

Die Voraussetzung für die Nutzung der neuen Technologie ist eine Kamera an Bord.

Verkehrssituationen einfacher verstehen

„ClearCruise AR erlaubt dem Anwender, intelligentere Entscheidungen zu treffen, weil physische Navigationsobjekte direkt auf dem Videodisplay platziert werden“, erklärt Bernd Gröneveld von Raymarine Deutschland. „So können Ziele, Objekte oder Wegpunkte sofort erkannt und komplexe Navigations- und Verkehrssituationen einfacher verstanden werden.“

Beispiel für die kombinierte Darstellung von Kamerabild und Seekarte

Preisgekrönte Technologie

ClearCruise AR ist ab Oktober 2018 lieferbar und wurde mit dem Innovation-Award in der Kategorie OEM-Elektronik auf der Schiffsfachmesse IBEX in Tampa im US-Bundesstaat Florida ausgezeichnet.

Hersteller-Video zum Thema

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Sebastian Günther
Sebastian Günther
2 Jahren her

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