Workum

Von Michael Amme

Michael ist seit über 20 Jahren als Journalist und Fotograf auf dem Wasser tätig. Der studierte Geograf hat weltweit Reisereportagen in mehr als 100 Charter- und Blauwasserrevieren produziert. Zudem haben den Hamburger viele Segelreisen und seine frühere Tätigkeit als Charter- und Überführungsskipper rund um den Globus geführt. Zusammen mit Sönke Roever ist er die treibende Kraft von BLAUWASSER.DE und ein beliebter Referent auf Bootsmessen und diversen Seminaren (siehe Termine).

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Ein Einfallstor für alle, die zu den Friesischen Seen möchten

Das historische Städtchen liegt zwischen Ijsselmeer und der Friesischen Seenplatte etwa eine Seemeile landeinwärts, erreichbar durch den Kanal Het Zool.

Workum ist durch den Kanal Het Zool und eine Schleuse zu erreichen.

Die Lage hat schon in alten Tagen dazu geführt, dass der Ort vom Seehandel profitiert hat. Zwölf Werften hat es einst gegeben, einen schwunghaften Aal-Handel mit London, dazu wurden Ziegel, Steine und Tonwaren hergestellt.

Aus den alten Handelszeiten stammen auch viele der Häuser im Zentrum.

Das Leben des Ortes findet am alten Marktplatz De Merk statt, hier stehen das ehemalige Rathaus von 1480, die Kirche und die vielen alten Giebelhäuser der Kaufleute und Handwerker.

Der Marktplatz de Merk ist das lebendige Zentrum der Stadt.

Die langgezogene Hauptstraße mit ihren vielen Geschäften ist ein zugeschütteter Kanal, früher lagen hier die Lastensegler. Heute trumpft Workum auch mit einem feinen, weißen Sandstrand auf, der es mit jedem Mittelmeerstrand aufnehmen kann.

Der feinsandige Strand ist ein beliebter Treffpunkt der Kitesurfer.

Wertvolle Tipps für Workum

Liegeplatz: Wer zum Strand möchte, bleibt im Yachthafen It Soal gleich neben dem Campingplatz. Mit bis zu 1,65 Tiefgang kann man durch die alte Schleuse bis zum Zentrum fahren. Ansonsten zurrt man die Leinen vor der Schleuse im Passantenhaven fest.

Ein Teil des Passantenhavens vor der Schleuse mit Blick in den Kanal Het Zool

Essen & Trinken: Auch wenn man fast zwangsläufig in einem der Wirtshäuser am Marktplatz landet: Die Terrasse des Restaurants Sluiszicht mit Blick auf den Kanal, die Schleuse und die Slipanlage der alten Werft de Hoop ist der schönste Platz.

Wer möchte, kann gleich hinter der Schleuse am Restaurant Sluiszicht festmachen.

Erkunden: Pflicht ist das Museum mit den Werken des örtlichen Kunstmalers Jopie Huisman, der die Themen Alltag, Armut und Seefahrt abgebildet hat. Ebenso die über 300 Jahre alte Schiffswerft De Hoop, die trotz Betrieb nahezu im Originalzustand ist. Und eines der fünf Töpferei-Ateliers der Stadt.

Die Werft de Hoop ist zu besichtigen und baut und repariert Plattbodenschiffe.

Für Familien: Ein Strandtag, am besten mit einem Kurs in der Kitesurfschule Wateracademy. Für Regentage gibt es das Hallenbad de Rolpeal.

Bei gutem Wetter ist der Strand von Workum ein Highlight.

Nicht verpassen: Das Strontrace, ein Segelwettbewerb mit traditionellen Plattbodenschiffen, findet meist im Oktober statt. Im Sommer findet immer mittwochs ein ganztägiger Markt im Zentrum statt.

Hinweis: Hast du noch eine Ergänzung oder einen Tipp zu diesem Ort? Oder zu einem anderen im Revier? Dann schreibe uns und hilf mit, diese Infos aktuell zu halten. Entweder hier bei den Kommentaren oder schicke uns eine Mail.  

Weitere Liegeplätze in Holland

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