Segeln/Chartern Italien: Elba, Giglio, Capraia und Toskana

Von Michael Amme

Freier Journalist und Fotograf, der seit über 20 Jahren Revierreportagen in allen Charter-Destinationen der Welt produziert. Er kann auf die Erfahrung von mehr als 100 Charter-Törns und Boots-Übernahmen zurückgreifen. Zudem haben ihn viele Blauwasserreisen und seine Tätigkeit als Charter- und Überführungsskipper rund um den Globus geführt. Michael Amme ist Referent auf dem Charter-Seminar, das jährlich im Rahmen der Messe boot Düsseldorf stattfindet.

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Segeln/Chartern im grünen Archipel der Toskana

Die Sonne steht senkrecht am Himmel, die Quecksilbersäule des Bordthermometers steigt auf 33 Grad im Schatten und ein zarter Lufthauch versucht die Segel zu füllen. Vergeblich, denn das schwere Tuch der Genua fällt immer wieder in sich zusammen. Unsere Charteryacht PRETTY WOMAN macht hoch am Wind kaum mehr als eineinhalb Knoten Fahrt. Uns ist das egal, wir dösen in der Sonne, lassen die Beine von der Badeplattform ins blaue Meer baumeln oder lesen im Schatten des Biminis ein Buch. Kommt Durst auf, steht auf dem Cockpittisch eine aufgeschnittene und saftig rote Wassermelone bereit.

Schöne Kulisse und leichte Winde sorgen für entspannte Bedingungen.

Nach einer Weile aber werde ich nervös, „so kommen wir viel zu spät an und bekommen unseren Liegeplatz nicht mehr“, sage ich zu meiner Familiencrew. Alleine mache ich mich an die Arbeit, rolle das nutzlose Vorsegel ein, starte den Motor, hole die Großschot dicht, kupple den Vorwärtsgang ein und beschleunige auf 2.200 Umdrehungen. Mit sechseinhalb Knoten schneidet der Bug unserer Segelyacht – einer Sun Odyssey 45 – durch die ruhige See, weg von der Nordküste von Elba, hin zur Nachbarinsel Capraia, 24 Seemeilen entfernt.

Ziel Capraia: Die ehemalige Strafkolonie ist schroff, schön und Teil eines Nationalparks.

Start in Portoferraio

Wir sind mit der Charteryacht von Portoferraio aus gestartet, der Hauptstadt von Elba und Stützpunkt verschiedener Charterunternehmen. Es ist Ende Juli, Hauptsaison und Hochsommer zugleich. Kann man zu dieser Jahreszeit einen Urlaubstörn in einem der beliebtesten italienischen Reviere unternehmen? Oder ist es da viel zu heiß, viel zu teuer und viel zu voll?

Trotz Hochsommer reicht der Wind immer wieder auch für volle Segel.

Auf dem Törnplan stehen einige der Toskanischen Inseln, dazu ein Besuch der Festlandsküste. Beides wirft weitere Fragen auf: Ist die Reiseroute ohne Stopp auf Korsika eine attraktive und sinnvolle Variante? Und: Wie fühlt es sich an, bei der Ansteuerung des Hafens von Giglio die Unglücksstelle des havarierten Kreuzfahrtschiffes COSTA CONCORDIA zu passieren?

Capraia: Im Sommer werden die Liegeplätze knapp

Der Stützpunktleiter des Charterunternehmens hat uns seine volle Unterstützung zum Gelingen des Törns angekündigt: „Wenn Ihr einen Liegeplatz benötigt, ruft mich an, ich versuche für euch zu reservieren.“ Diesen Service bietet er allen Gästen an, „jetzt in der Hauptsaison ist es schon sehr voll, und ohne Italienischkenntnisse ist die Kommunikation mit den Hafenmeistern manchmal schwierig.“ Auch auf Capraia sind wir angemeldet, doch der Platz wird nur bis spätestens 18 Uhr freigehalten.

Der kleine Inselhafen von Capraia versprüht eine entspannte Atmosphäre.

Am Nachmittag erreichen wir den kleinen Inselhafen, im Minutentakt laufen weitere Yachten ein. Die Hafenmeisterin und drei weitere Mitarbeiter weisen die Ankömmlinge ein. An den Gürteln ihrer kurzen Hosen klemmen Funkgeräte, ihre Vornamen sind in die Ärmel ihrer roten Polohemden gestickt, gekonnt bugsieren sie mit dem Schlauchboot die Yachten in die richtige Richtung. Sie reichen Muringleinen an, belegen Heckleinen und geben Tipps beim Manövrieren.

Die Hafenmeister sind wie hier auf Capraia immer zur Stelle.

Auch in den anderen Häfen dieser Reise werden wir auf hilfsbereites Stegpersonal treffen, doch der Service und das knappe Liegeplatzangebot im gesamten Revier hat einen Preis, der bis auf wenige Euro überall identisch ist: 100 Euro pro Nacht. Man darf dafür einen sicheren Liegeplatz inklusive Wasser und Strom erwarten, nur moderne Sanitäranlagen oder funktionierende WLAN-Netze sollte man nicht voraussetzen.

Festmachen mitten im Zentrum

Die Häfen liegen fast immer zentral am alten Hafenort, ganz nah entlang der lebendigen Promenaden. Überall ist die Kulisse durch alte, meist in hellen Pastellfarben gestrichene Häuserfassaden, Palmen, bunte Blumenbeete und zahlreiche Hafencafés geprägt. In Capraia ist der Hafenort nur winzig, es gibt drei Restaurants, eine Bar mit Eisdiele, eine Apotheke, Souvenirladen und frischen Fisch am Hafen. Schnell ist der letzte Liegeplatz belegt, wer später kommt, kann an den Murings vor der Hafenmole festmachen oder ankern. „In der zweiten und dritten Augustwoche sind auch immer alle Murings vergeben“, sagt die Hafenmeisterin.

Die Murings vor dem Hafen von Capraia funktionieren mit Vor- und Achterleine.

Der eigentliche Hauptort der ehemaligen Gefängnisinsel liegt einen Kilometer entfernt, hoch oben auf den mit wildem Grün und vielen Kakteen bewachsenen Klippen. Ein öffentlicher Bus pendelt für einen Euro pro Fahrt hin und her. Eine Handvoll enge Gassen, eine riesige Kirche, ein kleiner Supermarkt und ein gewaltiges Fort lohnen den Besuch, ebenso die tollen Ausblicke auf das dunkelblaue Mittelmeer.

Über die schönsten Buchten der Inseln weiß keiner besser Bescheid als die Hafenmeisterin. „Die Cala Rossa mit ihrer roten Felswand ganz im Süden ist die schönste, wer eine Bucht mit Strand sucht, sollte in die Cala del Ceppo oder die Cala della Mortola fahren.“

Der Badeplatz direkt neben dem Hafen von Capraia ist besonders bei Tagestouristen beliebt.

Über Elba und Giglio bis zur Festlandsküste

Unsere Route an Bord der Charteryacht führt jedoch zurück über Elba nach Giglio, später über die Festlandküste bis zum Ausgangshafen Portoferrario, zusammen sind das etwa 200 Seemeilen in zehn Tagen. „Elba ist ja viel kleiner als gedacht“, sagt meine Frau Karen beim Studium der Seekarte, „bei einer Umrundung kommen ja kaum 50 Seemeilen zusammen.“ Damit ist Elba allerdings immer noch die größte der Toskanischen Inseln, es gibt sechs Häfen und ein gutes Dutzend Ankerplätze. Wobei der Hafen von Cavo für Segelyachten wie unsere viel zu klein ist und das Anlaufen der Marina di Campo wegen gefährlicher Schwellbildung vom Charter-Unternehmen aus verboten wird.

Eine der vielen Ankerbuchten Elbas liegt im Golfo di Viticcio.

Auf dem Weg zur Bucht Golfo di Barbatoia im Südwesten von Elba bleibt der Wind erneut aus, das nur etwa 100 Meter tiefe Meer ist bis auf eine alte Dünung ruhig und spiegelglatt. Der Autopilot surrt, die Maschine brummt, wieder steigt das Thermometer. Im Sommer bietet das Mittelmeer eine Sonnen-, aber keine Windgarantie, doch nebenan auf Korsika wühlt der Mistral gerade die Westküste auf. Wir dagegen können auf halbem Weg die Maschine stoppen, die Badeleiter runterlassen und zur Abkühlung in das dunkelblaue Meer springen. Das ist warm, weich und salzig, „himmlisch“, findet Karen.

Klares und warmes Wasser laden ein zum Baden und Schnorcheln.

Golfo di Barbatoia

Mit einer kleinen Brise Wind trödeln wir uns unter Segeln bis in die Bucht hinein, die Sonne steht bereits tief, und die rundgeschliffene Felsküste leuchtet gelborange. Am feinsandigen Strand im Scheitel stehen die Sonnenschirme und Liegen in Reih und Glied, eine Badezonenabsperrung zwingt die zwei Dutzend ankernden Segelyachten in den vorderen Teil der tief eingeschnittenen Bucht. An Land finden wir eine einfache Pizzeria, es gibt Salat, Wein und Pizza Frutti di Mare für 15 Euro pro Person. „So muss eine Pizza sein“, findet mein Sohn Tim, „ein dünner Boden und kross im Steinofen gebacken.“

Pizza ist in Italien immer gut, preiswert und in vielen Variationen zu haben.

Am nächsten Morgen tanzen die Kaffeetassen auf dem Cockpittisch, ein Südostwind pustet Wellen in die Bucht. Der Wind soll anhalten und offenbart ein Dilemma: Alle Ankerplätze an der Süd- und Ostküste der Insel werden bei dieser Wetterlage unbrauchbar, nirgends gibt es einen Platz, der versteckt hinter einer Landzunge Abdeckung bietet. Einzige Alternative: Porto Azzurro. Wir rufen den Stützpunktleiter an und fragen, ob er uns einen Liegeplatz reservieren kann, „das ist heute ganz schlecht“, sagt er, „es ist Wochenende, da kommen immer viele Segler vom Festland rüber.“

Ziellos kreuzen wir die Südküste entlang, überlegen, ob wir uns die 40 Seemeilen bis nach Giglio auch gegen den Wind und schon heute vornehmen sollen, dann kommt ein Rückruf: „Ich weiß selbst nicht wie, aber ich habe einen Platz für euch bekommen – in Porto Azzuro!“

Porto Azzuro bietet beschränkte Liegeplatzkapazitäten für Besucher.

Hafenfest in Porto Azzuro

Porto Azzuro ist ein schmucker Ort, „der vielleicht schönste Hafen der Insel“, schreibt der Reiseführer. Der große Piazza Matteotti liegt direkt an der Hafenpromenade und ist voller Leben. An der großen Außenmole liegen ein paar protzige Großyachten, die zwei Schwimmstege für Besucheryachten sind schon am Nachmittag rappelvoll. Selbst die große Hafenbucht Cala di Mola nebenan wird zum Mastenwald, für die Nacht finden hier über 100 Segelyachten Platz.

Einheimische und Touristen mischen sich in Porto Azzuro zu einem lebendigen Mix.

Am Abend herrscht Ausnahmezustand im Ort, es ist nicht nur Wochenende, sondern auch Fischerfest mit Ruderwettbewerb, Prozession und Livemusik. Auf der Straße werden kistenweise Sardinen und Calamari frittiert, und die Terrassen der Restaurants sind bis auf den letzten Platz belegt. Kinder toben über den Platz und durch die Gassen, in den Bars werden bis spät in die Nacht Averna, Espresso und Vino bianco ausgeschenkt, die ausgelassene Atmosphäre wird gleichermaßen von Touristen und Einheimischen geprägt.

Zum Fischerfest in Porto Azzuro gibt es auch eine Prozession.

Giglio hat nur 1.440 Bewohner

Nächstes Ziel: Giglio. Bevor die kleine Insel südlich von Elba durch das Unglück der COSTA CONCORDIA weltbekannt wurde, galt das beschauliche Eiland mit seinen 1.440 Bewohnern als eine Art Geheimtipp für Wanderer, Taucher und Badeurlauber. Halbmondförmig zieht sich die Häuserzeile von Giglio Porto um die kleine Hafenbucht, Restaurantterrassen ragen auf Stelzen bis ins Wasser, das kleine Hafenbecken ist mit dem Fähranleger und den vielen Murings für die einheimischen Boote restlos belegt.

Jeden Nachmittag wird die Innenseite der Außenmole für Besucheryachten freigegeben, knapp zwei Dutzend Boote können dann mit dem eigenen Anker römisch-katholisch festmachen. Aber nur bis zum nächsten Morgen um zehn Uhr, dann wird die Mole für ankommende Ausflugsschiffe wieder geräumt.

An der Hafenmole von Giglio wird ohne Muringleine und mit eigenem Anker festgemacht.

Immer präsent: das Unglück der „Costa Concordia“

Der Bürgermeister der Insel, Sergio Ortelli, betreibt in Giglio Porto eine Apartment- und Rollervermietung. „Wir haben Platz für bis zu 10.000 Besucher“, sagt der Mann, der auch in der Nacht der COSTA-CONCORDIA-Katastrophe schon im Amt war. „Die meisten ausländischen Besucher kommen aus Deutschland“, sagt der silberhaarige Unternehmer, der im Bergdorf Giglio Castello seinen Amtssitz hat. Ein sehenswerter Ort in 400 Meter Höhe mit einem Labyrinth aus engen Gassen, einem Inselmarkt, dem riesigen Castello und tollen Ausblicken über das Tyrrhenische Meer.

Das Bergdorf Castello kann mit einem öffentlichen Bus vom Hafen aus besucht werden.

Das Wrack der COSTA CONCORDIA, das direkt neben der Hafeneinfahrt gelegen hat, ist Ende Juli 2014 zur Verschrottung nach Genua geschleppt worden. „Trotzdem fühlt sich das irgendwie komisch an“, hatte Karen beim Einlaufen in den Hafen gesagt. Wir besuchen die Gedenktafel an der Hafenmole und finden unter den Namen der 32 Opfer auch zwölf Deutsche. Für einen Moment bleiben wir wortlos und andächtig stehen. „Unfassbar, wie das passieren konnte“, sage ich mehr zu mir selbst.

Die Gedenktafel für die Opfer der „Costa Concordia“ bringt die Bilder des Unglücks zurück.

Giglio: Baden, schnorcheln, relaxen

Rund um Giglio gibt es viele kleine Badebuchten; die in der Nähe des Hafens heißen Cala dell’Arenella, Cala Canelle oder Cala delle Caldane. Kleine felsige Einschnitte, zum Teil mit feinsandigen Stränden, herrliche Badeplätze und gute Schnorchelgründe. Ganz im Norden der Insel liegt Seno di Campese, eine große und weite Strandbucht, Zentrum des Badetourismus mit sicherem Ankergrund.

Die große Badebucht Seno di Campese ist auch ein sicherer Ankerplatz.

Die Toskanische Inselgruppe besteht aus sieben Inseln, Pianosa und Montechristo sind von einem Nationalparkgebiet umgeben und dürfen nicht angelaufen werden. Ganz weit im Norden liegt die Insel Gorgona, die wie Capraia und Pianosa früher einmal eine Gefängnisinsel war. Heute darf die winzige Hafenbucht Cala dello Scalo angelaufen werden, der Rest der Insel ist ebenfalls Nationalparkgebiet. Auf Giannutri, zehn Seemeilen südlich von Giglio, gibt es verschiedene Ankermöglichkeiten und an Land ein paar Sommerhäuser, ein Hotel und ein Restaurant.

Wie hier bei Porto Santo Stefano gibt es viele ruhige Plätze im Revier.

Die Halbinsel Promotorio dell’Argentario

Die Tage verrinnen, der Schweiß tropft. Mit unserer Charteryacht machen wir einen Abstecher ans Festland. Promotorio dell’Argentario ist eine Art Insel, die über drei Landzungen mit dem toskanischen Festland verbunden ist. Hier liegen die beiden Häfen Santo Stefano und Porto Ercole, dazu einige Einschnitte zum Ankern unterhalb steiler und einsamer Felswände.

Porto Ercole ist kein Hafen, der auf Besucheryachten wartet, die verschiedenen Schwimmsteganlagen haben alle einen anderen Betreiber, fast alle Plätze sind von Dauerliegern belegt. Wir ergattern einen Platz, kraxeln den steilen Weg bis zur alten Festungsanlage hoch und genießen den Ausblick über die große Hafenbucht, die grünen Hänge und die alten Häuser der Stadt, in der Entfernung sind hinter einem langen Strand flache Salzwiesen zu erkennen.

Auch am toskanischen Festland wie hier in Porto Ercole finden sich herrliche Ziele.

Unten im Hafen beobachten wir Fischer in Gummistiefeln, die ihre großen und rustikalen Kutter entladen. Später am Abend sehen wir auf der belebten Hafenpromenade zahlreiche gut und teuer eingekleidete Italiener, die in den edlen Restaurants, den stylischen Bars und den zahlreichen Boutiquen des Ortes unterwegs sind. „Interessante Mischung“, findet Karen, „scheinbar wieder so ein alter Fischerort, der langsam vom Jetset übernommen wird.“

Fischer entladen ihre Kutter.

Cala Grande

Zum Baden am nächsten Tag segeln wir in die Cala Grande, auch diese Bucht ist gut gefüllt, einsame Plätze sollte man um diese Jahreszeit hier im Revier nicht erwarten. Am Abend schonen wir die Bordkasse und werfen neben Santo Stefano den Anker, wieder so ein hübscher und lebendiger Küstenort. Und Heimat der bekannten Schiffswerft Cantiere Navale dell’Argentario, eine Qualitätswerft, die auch viele bekannte Holzyachten restauriert hat.

Die Cala Grande ist ein schöner Tagesankerplatz zum Baden.

Zurück auf Elba beginnt das Ringen um einen Liegeplatz erneut. Wir versuchen es auf eigene Faust, telefonieren mit dem Hafenmeister von Rio Marina, ein Ort mit „altmodischem Charme“, wie der Revierführer schreibt. „Nein, wir haben gerade Bauarbeiten und absolut keinen Platz“, bekommen wir in gebrochenem Englisch als Antwort. Die Ankerplätze auf dem Weg zurück nach Portoferraio sind alle sehr exponiert, schon der kleinste Schwell bedeutet eine unruhige Nacht. Wir entscheiden uns für einen Ankerplatz neben der Einfahrt zum winzigen Hafen Cavo, genießen das Baden in der untergehenden Sonne und später die lebendige Atmosphäre des kleinen Urlaubsortes.

In Cavo auf Elba geht es beschaulich und einheimisch zu.

Portoferraio ist das touristische Zentrum des Reviers

Der letzte Abend gehört Portoferraio. Nach der Abnahme des Charterschiffes spazieren wir durch den Hafen, in dem auch einige Megayachten festgemacht haben und einen Hauch von St. Tropez versprühen. Uniformierte Crews bewachen beleuchtete Gangways, entlang der Promenade flanieren Menschenmassen an unzähligen Cafés, Restaurants und Bars vorüber, es gibt Straßenmusiker und Schmuckverkäufer, schöne Geschäfte und alte Gebäude.

Portoferraio ist das Zentrum des Reviers mit viel Unterhaltung.

Fazit

Auf der Reise hat es nicht an hübschen und lebendigen Küstenorten gefehlt, auch Ankermöglichkeiten waren reichlich vorhanden und das Baden war herrlich. Einen Abstecher nach Korsika hat an Bord unserer Segelyacht niemand vermisst, nur eines konnte das Revier in der Hauptsaison nicht bieten: Ruhe und Einsamkeit. Doch die soll es hier auch geben, versichert der Stützpunktleiter am Ende des Törns, „dafür allerdings müsst Ihr in der Nebensaison wiederkommen.“

Im Hafen von Portoferraio macht vom Fischerboot bis zur Megayacht alles fest, was schwimmt.

Charter

Wer auf der Charterbasis in Portoferraio auf Elba startet, beginnt seine Reise mitten im Revier. Die Fähre von Piombino aus dauert etwa eine Stunde, es gibt aber auch ein paar wenige Flugverbindungen nach Elba. Mehr Angebote an Charteryachten gibt es am nahen Festland, innerhalb von 15 Seemeilen von Elba entfernt liegen die Ausgangshäfen Piombino, Follonica, San Vincenzo oder Punta Ala. Der Ausgangshafen Cecina ist 25 Seemeilen entfernt, der von Castiglioncello 30 Seemeilen. Auf allen Stützpunkten darf man einen standardisierten Service und Yachten der bekannten Serienboothersteller zwischen etwa 31 und 53 Fuß erwarten. Die Auswahl an Katamaranen ist in diesem Revier begrenzt.

Der zentralste Ausgangshafen mit Charterbasis für das Revier ist Portoferraio auf Elba.

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