Kroatien: Revierinfo Süddalmatien – Segeln zwischen Split und Dubrovnik

Von Jonathan Buttmann

Jonathan besegelte zusammen mit seine Frau Claudia von 2013 bis 2019 die Welt. Sie ließen 25.000 Seemeilen im Kielwasser und befuhren ganze drei Jahre lang ihr Traumrevier: den Pazifik. Neben der klassischen Barfußroute besuchten sie vor allem auch abgelegenere Ziele wie die Osterinsel, die Tuamotus, Kiribati, Tuvalu und die Marshallinseln. Vor seiner Reise betrieb Jonathan ein Tonstudio in Berlin. Seit einigen Jahren arbeitet er als Journalist, Referent und Autor zu verschiedenen Themen rund ums Segeln und Reisen. Seit 2020 gehört Jonathan zur BLAUWASSER.DE-Stammredaktion.

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Der Überblick – Von Trogir oder Split aus geht über die bekannten Inseln Vis, Hvar, Korcula und Mljet bis zu den Elaphiti-Inseln vor Dubrovnik

Süddalmatien ist so vielseitig und abwechslungsreich, dass hier jeder Seglertyp seinen passenden Törn findet. Egal ob Buchtenbummeln mit der Familie, historische Erkundungstouren durch städtische Perlen wie Trogir, Split oder Dubrovnik oder ein kerniger Meilentörn mit sportlicher Crew – auf der etwa 100 Seemeilen langen Nord-Südachse zwischen Trogir und Dubrovnik ist alles möglich.

Insbesondere der ambitionierte Segler wird sich von Süddalmatien angezogen fühlen. Im Gegensatz zu Kroatiens nördlichen Revieren sind hier die Distanzen etwas größer und es gilt, mehr offenere Seegebiete zu meistern. Eine gute Gelegenheit für etwas mehr Action beim Segeln, aber keine Sorge: Im Vergleich zu anderen Mittelmeerrevieren bleibt die Herausforderung auch hier im Süden Kroatiens sehr überschaubar. Jeder, der einen entspannten Bummeltörn plant, kann im Schutz der vorgelagerten Inseln von Bucht zu Bucht tingeln.

Einmal nach Dubrovnik zu segeln steht für viele Segler ganz oben auf der Wunschliste. ©radiopelicano.de

Ein besonderes Highlight dieses Reviers sind die großen Inseln, die anders als viele der kleinen Inseln im Norden Kroatiens alle auch eine quirlige Inselmetropole in historischem Ambiente haben. Besonders die Inselhauptstädte von Korcula und Hvar trumpfen mit ihren von Palmen gesäumten Promenaden, kulturellen Angeboten und einem erstaunlich bunten Nachtleben.

Die Hafenpromenade von Hvar ist definitiv ein Highlight von Süddalmatien. ©Michael Amme

Trotzdem kommen hier auch die Natur- und Wanderfreunde auf ihre Kosten, gerade die Naturparks von Mljet und Lastovo bieten viel Ruhe und ausgedehnte Wanderwege. Darüber hinaus ist die Natur und Vegetation in Süddalmatien im Gegensatz zum eher kargen Mittel- und Norddalmatien bemerkenswert viel grüner.

In Süddalmatien ist die Natur vielerorts nicht ganz so trocken wie im Norden Kroatiens. ©radiopelicano.de

All diese Trümpfe bleiben aber in Süddalmatien nicht ohne Folgen: Der Yachttourismus boomt und die Häfen und Muringfelder sind nicht nur in der Hauptsaison oft überfüllt. Auch die Preise liegen eher auf einem gehobenen Mittelmeerniveau. Wer in den Sommermonaten jedoch die Hauptattraktionen meidet, wird in Süddalmatien immer noch ausreichend viele ruhige Liegemöglichkeiten, schöne Konoba-Buchten und kostenlose Ankerplätze für einen entspannten und kostengünstigen Törn finden.

Herrliche Ankerbuchten ganz ohne Muringfelder wie hier nahe Stari Grad auf Hvar gibt es immer noch reichlich. ©Michael Amme

Die Ziele Süddalmatiens: Entfernungen, Routen und Törnoptionen

Die historische Perle Dubrovnik ist das Sehnsuchtsziel der Region. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe und steht bei vielen Kroatien-Seglern ganz oben auf der Bucketlist. Auch die relativ nah beieinanderliegenden Städte Trogir und Split gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und glänzen mit historischem Mittelmeerflair und städtischem Ambiente. Die überwiegende Zahl der Chartertörns in Süddalmatien führt daher von den Yachtzentren bei Trogir oder Split nach Dubrovnik oder umgekehrt. Nicht ohne Grund, denn der Törn quer durch die Region verspricht extrem abwechslungsreiches Segeln und viele attraktive Ziele.

Dubrovnik ist die touristische Topdestination in der Region. ©Michael Amme

Für den Hin- und Rückweg zwischen Split (oder Trogir) und Dubrovnik sollten rund 250 Seemeilen eingeplant werden. In einer Woche ist das nur etwas für Meilenfresser, zehn Tage sind da schon realistischer. Optimal für diesen Törn sind zwei Wochen Zeit, zumal es auf dieser Strecke so viele Inseln, Orte und Buchten gibt, dass auf dem Hin- wie Rückweg immer neue Ziele zur Verfügung stehen. Wer als Chartersegler die Strecke dennoch in einer Woche realisieren möchte, kann die Option eines Oneway-Törns prüfen, den viele Anbieter gegen Aufpreis anbieten.

Wer entspannt unterwegs sein möchte, sollte die Tour nach Dubrovnik nicht übers Knie brechen. ©Michael Amme

Aber keine Sorge: Wer ab Split oder Trogir nur eine Woche unterwegs ist und nicht nach Dubrovnik segelt, hat trotzdem sensationell viele Optionen. Auf einem beliebigen Zickzackkurs kann man zwischen Festland, Brac, Vis, Hvar, Korcula und weiteren kleinen Inseln hin- und herkreuzen. Und dabei sowohl die Vielfalt der unzähligen Nahziele wie auch den Schutz durch die großen Inseln genießen. Oder auf dem Weg nach Vis oder Lastovo auch das Segeln in der offenen Adria.

Der Erlebnisfaktor – Unterwegs in Süddalmatien zwischen Trogir/Split und Dubrovnik

Die unendlich vielen Törnziele Süddalmatiens bieten Abwechslung für viele Wochen segeln. Wer möchte, kann alleine mit der Umrundung der Insel Hvar eine ganze Woche verbringen (siehe Törnbericht hier). Die mondäne Hauptstadt der Insel wird gerne als das Saint-Tropez Kroatiens bezeichnet und wird in der Saison oft auch von Megayachten zugeparkt.

Direkt an der Promenade von Hvar tummeln sich in der Saison auch die VIP-Yachten. ©Michael Amme

Auf der Insel Korcula sieht es nicht viel anders aus: Die charmante und noch nie durch Kriege zerstörte Inselhauptstadt beherbergt das Geburtshaus des berühmten Entdeckers Marco Polo, und die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, Glockentürmen und venezianischen Bauten gleicht einem riesigen Open-Air-Museum. Darüber hinaus hat auch Korcula genug weitere Orte, Buchten, Anleger und Muringfelder, um hier Tage und Wochen verbringen zu können, die Insel ist gut 25 Seemeilen lang.

Die Marina von Korcula liegt direkt am Zentrum der Altstadt. ©radiopelicano.de

Auch die weitläufige und grüne Insel Mljet gilt als ein Highlight im Mittelmeerraum. Hier treffen raue Berge mit wilden Felsformationen auf Badebuchten mit Stränden. Und am nördlichen Ende der Insel liegt der bekannte Nationalpark Mljet mit zwei Salzwasserseen, in deren Mitte ein altes Benediktinerkloster thront.

Das Benediktinerkloster auf der Insel im Nationalpark Mljet kann mit der Fähre erreicht werden. ©Michael Amme

Weiter draußen in der Adria liegen noch die Inseln Vis und Lastovo. Sie versprechen einen spannenden Segeltörn über die offene Adria und bieten weitere Erlebnisalternativen. Die Insel Vis ist nicht nur für ihre beiden hübschen Inselorte bekannt. Fast alle Besucher schippern auch zur magischen blauen Grotte auf der vorgelagerten Insel Bisevo, in die wir mit unserem Schlauboot reinfahren und das spektakuläre Lichtspiel bewundern können.

Eine der Top-Attraktionen des Reviers ist die blaue Grotte auf Bisevo nahe der Insel Vis. ©Michael Amme

Lastovo ist die vermeintlich ruhigste Insel der Kette. Die geringe Lichtverschmutzung der weit in der Adria liegenden Insel zieht auch viele Hobbyastronomen an und verspricht einen atemberaubend klaren Sternenhimmel. Ruhe ist vor allem in den zahlreichen Naturbuchten der Insel Brac oder der langgezogenen Halbinsel Peljesac zu finden. Wieder anders sind die kleinen Inseln der Elaphiten vor den Toren von Dubrovnik, auf der bereits vor Jahrhunderten die mondänen Sommerresidenzen der Adligen der Stadt entstanden sind.

Insgesamt ist damit die Wahl des richtigen Törnplans in Süddalmatien keine leichte Entscheidung. Das Gute daran ist, dass es für jede Wettervariante immer die passende Alternative gibt und man auf dem Hin- wie auf dem Rückweg stets neue Ziele ansteuern kann. Auch gut zu wissen: Überall gibt es ein dichtes Netz an Häfen, Marinas und Muringfeldern und neben vielen ganz auf Segler eingestellten Restaurants und Cafés auch reichlich Optionen für abwechslungsreiche Landgänge.

Wie hier in Stari Grad gibt es auch viele städtische Anlegemöglichkeiten. ©Michael Amme

Häfen und Ankerbuchten in Kroatiens Süden

Häfen und Anlegeplätze in Süddalmatien zwischen Trogir und Dubrovnik

Das extrem dichte Netz an maritimer Infrastruktur macht es auch dem weniger erfahrenen Segler leicht. In kurzen Tagesetappen findet sich immer ein sicherer Stopp und die Helfer und Angestellten in den Marinas und Muringfeldern sind stets beim Festmachen zur Hand. Auf den knapp 100 Seemeilen zwischen Trogir und Dubrovnik finden sich mehr als 35 Hafenorte und Marinas. Viele der Marinas sind gewaltige Anlagen mit Platz für mehrere hundert Schiffe.

Überall in den Häfen ist stets Hilfe zur Stelle. ©Michael Amme

Am weitesten verbreitet sind die ACI-Marinas, eine Marinakette mit sehr guten Anlagen sowie bekannt gutem Service. Aber auch die vielen kleinen Inselhäfen verfügen oft über Stromanschlüsse, Wasser und sanitäre Anlagen. Dazu sind die stätisch betriebenen Orts- und Inselhäfen oft nicht nur günstiger, hier liegt man meist auch zentral an den Promenaden mitten im lebendigen Ortszentrum.

Die ACI-Marina von Trogir liegt direkt vor der Altstadt. ©radiopelicano.de

Trotzdem es so viele Liegeplatzmöglichkeiten gibt, ist insbesondere in der Hauptsaison eine Reservierung ratsam. Dies ist meist über die Internetseiten der Marinas möglich, sonst auch telefonisch (auf Englisch problemlos, oft auch auf Deutsch). Bei den ACI-Marinas kann direkt aus einer App heraus reserviert und bezahlt werden. Nur bei den kleineren Orts- und Inselhäfen ist Reservieren schwierig, hin und wieder funktioniert das mit einem Anruf beim Hafenmeister, ansonsten gilt: first come, first serve.

Das Preisniveau ist hoch und liegt in den Marinas mittlerweile bei einer Vierzig-Fuß-Yacht um die hundert Euro. In der Nebensaison gehen die Preise etwas runter. Wer seine Yacht beim Charterunternehmen four seasons yachting chartert, bekommt auf alle ACI-Marinas dreißig Prozent Rabatt.

In Stadthäfen wie hier in Hvar liegt man mitten im Geschehen. ©radiopelicano.de

Eine Besonderheit sind die sogenannten Konoba-Buchten, in denen ein Wirt in einer Bucht ein Restaurant betreibt und dafür auch Anlegemöglichkeiten geschaffen hat. Mittlerweile haben viele von diesen einfachen Steganlagen auch Muringleinen und nicht selten werden sogar Strom oder einfache sanitäre Anlagen bereitgestellt. Wer hier festmacht, darf kostenfrei liegen, es wird aber erwartet, dass die Crew am Abend zum Essen kommt. Ein fast immer sehr charmantes Setup, das Preisniveau in diesen abgelegenen Restaurants ist dabei allerdings durchaus höher als in den Orten der Inseln oder am Festland.

In vielen Konobas des Landes wird direkt an der Terrasse festgemacht. ©radiopelicano.de

Buchten und Muringfelder in Süddalmatien zwischen Trogir und Dubrovnik

In sehr vielen Ankerbuchten des Reviers sind Muringfelder ausgebracht. Ideal für Anfänger, die so ohne viel Ankerpraxis sicher und stressfrei in einer Ankerbucht übernachten können. Alle Muringfelder haben eine offizielle Konzession und die Betreiber dürfen deshalb auch ihre Gebühr verlangen. Eine 40- Fuß-Yacht kostet etwa 30 Euro pro Nacht, je nach Höhe der Konzessionsgebühr darf der Betreiber aber auch höhere Preise verlangen. Kostenfrei sind dagegen die Bojen, die von Konoba-Besitzern ausgelegt wurden (siehe Beschreibung Hafenhandbuch) und wo die Crew dann am Abend zum Essen geht.

Auch in der Nebensaison füllen sich die Muringfelder vor den Hauptattraktionen schnell. ©radiopelicano.de

Auch die Bojenfeldern sind in der Hauptsaison schnell voll belegt und Reservieren ist nur selten möglich. Wenn es voll wird im Muringfeld, unbedingt den Abstand zu den Nachbarbooten und das Schwojen bedenken – die Murings sind oft sehr eng verlegt. Übrigens: In den Muringfeldern darf nicht geankert werden, es muss ein Mindestabstand von 150 Metern eingehalten werden.

Füllen sich die Muringfelder, müssen große Yachten schon mal die Abstände prüfen. ©Michael Amme

Freie und damit kostenlose Ankerplätze sind durch die vielen Muringfelder zunehmend weniger geworden, dennoch sind davon noch ausreichend viele vorhanden. Nicht immer mit perfektem Ankergrund, nicht selten ist der Untergrund verkrautet oder steinig. In einigen engeren Buchten empfiehlt es sich, neben dem Anker eine Landleine an einem Felsen oder Baum auszubringen. Eine gute Übersicht über Marinas, Häfen, Ankerplätze und Murings ist unter anderen auch in der App MySea zu finden.

Entspanntes Liegen mit Anker und Landleine, hier an der Südküste von Korcula. ©radiopelicano.de

Nautische Begebenheiten: Süddalmatien ist ideal für Einsteiger

Das gesamte Revier ist gut mit Karten und nautischer Literatur dokumentiert, alle Hafeneinfahrten, Untiefen und Fahrwasser sind betonnt. Die Törnplanung ist aufgrund der vielen Häfen, Marinas, Konoba-Buchten und Muringfelder einfach und kann stets auf die individuellen Bedürfnisse und wechselnde Wettersituationen angepasst werden. Dadurch bietet Süddalmatien auch dem Einsteiger ideale Voraussetzungen, zumal fast immer irgendein Mitarbeiter beim Einlaufen und Festmachen zur Stelle ist. Auch die Tatsache, dass hinter den großen Inseln praktisch kein Seegang herrscht, macht das Revier in seiner nautischen Herausforderung überschaubar.

An den Einfahrten in enge Buchten sind meist Seezeichen zu finden. ©radiopelicano.de

Nur die berüchtigten Mittelmeerwinde können ungemütlich werden und selbst den erfahrenen Segler herausfordern. Genauso wie die Etappen zu den weiter in der Adria gelegenen vorgelagerten Inseln, auf denen durchaus mit Seegang gerechnet werden muss.

Gut zu wissen – weitere Revierinfos für den Törn zwischen Split und Dubrovnik

Wind und Wetter

Süddalmatien bietet mit seinem typisch mediterranen Klima ideale Bedingungen für einen Urlaubstörn. Die Sommer sind heiß und trocken und das Wasser ist mit 25 Grad angenehm warm. Der typische Sommerwind der Region ist der Maestral, ein Nordostwind mit bis zu fünf Windstärken und schönem Wetter. Die Windstärke nimmt gen Abend ab und wird in der Nacht durch den Burin abgelöst, der hier in der Südadria aus Ost-Südost weht.

Segeln in Kroatien ist oft sehr gemütlich. ©radiopelicano.de

Berüchtigt sind die Starkwinde des Reviers: Bora, Jugo (Schirokko), Tramonata, Lebić und Newera. Diese Winde treten allerdings eher selten im Sommer auf, insbesondere die berüchtigte und plötzlich mit Starkwind auftretende Bora muss dabei im Auge behalten werden. Allerdings wird in Kroatien die Wetterlage sehr gut vorhergesagt und in allen Häfen (sowie im Internet) gibt es stets aktuelle Informationen dazu. Alle Infos zu den typischen Winden der Region findet ihr in dieser allgemeinen Revierinformation zu Kroatien.

Bei Bora kann es schnell ungemütlich werden, dann ist ein Schutzhafen die richtige Wahl. ©Michael Amme

Anreise

Die Flughäfen von Split im Norden und Dubrovnik im Süden werden regelmäßig mit Direktflügen auch von Charterfluggesellschaften aus Deutschland angeflogen. Der Transfer von Split aus zu den Basen in Trogir dauert zehn Minuten, zum großen Charterhafen in der Marina Komiza 15 Minuten und bis zum Hafen von Split 30 Minuten. Der Transfer vom Flughafen Dubrovnik bis zu den Häfen der Stadt etwa 30 Minuten. Fast immer gibt es öffentliche Verkehrsverbindungen, alternativ bieten die meisten Charterfirmen einen Abholservice an. Aber: Die großen Ausgangshäfen Split und Trogir sind problemlos auch mit dem Auto erreichbar, von München aus sind es etwa 850 Kilometer.

Die Stadt Trogir ist nicht nur ein guter Startpunkt, sondern bietet auch viel Sehenswertes. ©radiopelicano.de

Literatur & Seekarten

  • Müller und Strassburger; Küstenhandbuch Kroatien und Montenegro; Edition Maritim
  • Karl-H. Beständig; Kroatien, 888 Häfen und Buchten; Eigenverlag
  • Dieter Berner; Kroatien und Montenegro; Delius Klasing
  • Sportbootkartensatz: NV Atlas Croatia 2 – Vodice to Dubrovnik & Montenegro; NV-Verlag

Charter

Allgemein

Chartersegler haben in Kroatien reichlich Auswahl. Viele der großen und internationalen Charterunternehmen haben auch hier in Süddalmatien eine Basis. Darüber hinaus gibt es kleinere lokale Flottenbetreiber und einige deutschsprachige Unternehmen. In der Regel bieten diese Firmen Yachten zwischen 30 und 55 Fuß an, Kielyachten genauso wie Katamarane. Die Preise entsprechen denen anderer Mittelmeerdestinationen, die Qualität und der Service werden, allgemein gesprochen, in Kroatien als sehr gut eingestuft.

Sehr attraktiv als Ausgangshafen sind die Stadthäfen von Trogir und Split, in denen man in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt, der Hafenpromenade und unzähligen Restaurants und Cafés liegt. In Trogir direkt gegenüber dem alten Stadttor betreibt auch der deutsche Direktanbieter four seasons yachting aus Nordhessen eine Charterbasis unter dem Namen Veritas Yachting.

Die Basis von four seasons yachting in Trogir liegt ganz zentral an der Altstadt. ©radiopelicano.de

Flotte und Preisbeispiel: Chartern bei four seasons yachting in Trogir

Der deutsche Direktanbieter four seasons yachting betreibt insgesamt 140 Yachten auf sieben Stützpunkten in fünf Ländern. Die beiden Stützpunkte in Kroatien in Skradin und Trogir liegen nah beieinander, insgesamt stehen hier 30 Yachten von 33 bis 53 Fuß zur Verfügung, darunter sechs Katamarane. In der Nebensaison kostet eine Yacht vom Typ Sun Odyssey 389 inklusive Schlauchboot ab 850 Euro pro Woche. In der Hauptsaison steigt der Preis auf bis zu 3.250 Euro pro Woche. Das Servicepaket mit Endreinigung, Außenbordmotor, Gas sowie Bettwäsche und Handtücher für alle Crewmitglieder kostet 250 Euro. Wer bei four seasons yachting chartert, erhält 30 Prozent Rabatt für alle ACI-Marinas in Kroatien. Hier geht es zu den aktuellen Preisen und Verfügbarkeiten aller Schiffe.

Weitere Infos und Buchung

Telefon: +49 56 05 92 61 52
E-Mail: info@four-seasons-yachting.com
Internet: www.four-seasons-yachting.com

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